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Lexikon-Anfang Begriffe aus der Computerwelt
zusammengestellt und bearbeitet von Wolfgang Bergt
2. Buchstabe:
Sonderzeichen zweiter Buchstabe ist A zweiter Buchstabe ist B zweiter Buchstabe ist C zweiter Buchstabe ist D zweiter Buchstabe ist E zweiter Buchstabe ist F zweiter Buchstabe ist G zweiter Buchstabe ist H zweiter Buchstabe ist I zweiter Buchstabe ist J zweiter Buchstabe ist K zweiter Buchstabe ist L zweiter Buchstabe ist M zweiter Buchstabe ist N zweiter Buchstabe ist O zweiter Buchstabe ist P zweiter Buchstabe ist Q zweiter Buchstabe ist R zweiter Buchstabe ist S zweiter Buchstabe ist T zweiter Buchstabe ist U zweiter Buchstabe ist V zweiter Buchstabe ist W zweiter Buchstabe ist X zweiter Buchstabe ist Y zweiter Buchstabe ist Z Erläuterungen Zeichen-Eingabefeld

Anfangsbuchstabe: A (AL bis AZ)

(178 Begriffe)
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vor
 

Al-Chwarizmi
(Computer, Pionier)
Muhammad ibn Musa Al-Chwarizmi (787 - 850); beschrieb im Jahre 820 in einem berühmten Buch unzählige Rechenverfahren. Von seinem Namen leitet sich das Wort Algorithmus ab. (76 S.8)

Aladin
(Internet)
Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw. Web-Sites im WWW.
Stifthttp://www.aladin.de

Alex
(Internet, Netzwerk)
Alex ist der Name für ein globales Filesystem. Hierbei erscheinen weit entfernte FTP-Verzeichnisse integriert in das "lokale" Filesystem. Erreicht wird dies durch die Einbindung eines lokalen Alex-Servers, der intern mit NFS, extern über FTP Verzeichnisse bereitstellt.
Geschaffen wurde Alex von Vincent Cate, der Name Alex leitet sich von der Bibliothek von Alexandria ab.

Aldi PC
(Computer)
beliebter gut ausgestatteter preiswerter PC ohne Beratung vom Lebensmitteldiscounter

Aldus
(Computer)
schottische Softwarefirma (Pagemaker)

ALGOL
(Computer)
Von Peter Naur miterfundene Programmiersprache. (17)

Algorithmus
(Computer)
Folge von Schritten, die dazu dienen, eine Aufgabe zu lösen; Ein Algorithmus muss eindeutig, endlich, ausführbar und allgemeingültig sein. Das Wort leitet sich von dem Namen Muhammad ibn Musa Al-Chwarizmi ab.(04)

Aliasing
(Computer, Grafik)
Treppeneffekt; typisch für (Bitmap-Grafiken; Schräge und gebogene Linien werden nicht glatt sondern gestuft dargestellt.

Allen
(Computer, Pionier)
Paul Allen; Schulfreund von Bill Gates, Mitbegründer von Microsoft; entwickelte zusammen mit Bill Gates ein BASIC für den Altair

Allgemeiner Träger
(Netzwerk)
Eine öffentliche Übertragungseinrichtung, die öffentlichen Bestimmungen unterliegt.

Allman
(Internet, Pionier)
Eric Allman von der University of California in Berkeley schrieb 1981 Sendmail für UNIX, um den Austausch elektronischer Post zwischen dem Universitätsnetz, dem er angeschlossen war, und dem Arpanet zu ermöglichen. Das Open-Source-Programm Sendmail läuft auf 80% aller Mailserver. (21)

ALOHANET
(Internet, Netzwerk)
1970 entwickelte Norman Abrahamson auf Hawai das ALOHANET, in dem die Daten über Funk übertragen wurden; Vorläufer des Ethernet

Alpha
(Computer)
Prozessor der Firma DEC; Die DEC-Tochter Digital Semiconductor bringt 1997 eine 600-Megahertz-Version des Alpha-21164-Prozessors auf den Markt.

Alphakanal
(Grafik)
Kanal in einer Grafik zum Speichern einer Auswahl, z.B. für Transparenz

Alone in the Dark
(Computer, Grafik)
legendäres Computerspiel der Firma Eden Games

Alpha Blending
(Computer, Grafik)
Erzeugt transparente Objekte aus den Farben des verdeckten und des davor stehenden Objekts.

Alphabet
(Computer, Internet)
Alphabet Inc. ist eine börsennotierte US-amerikanische Holding der vormaligen Google Inc., die jedoch als Tochterunternehmen weiterexistiert. Die Gesellschaft wird von den beiden Google-Gründern Larry Page als CEO und Sergej Brin als Präsidenten geführt. Seit dem 2. Oktober 2015 gehört Google Inc. als Tochterunternehmen zu Alphabet Inc. Das Kerngeschäft der Online- und Internetdienste behält weiterhin den Namen Google. Der bisherige Google-Chef Larry Page wechselt zusammen mit Sergey Brin an die Spitze der neu geschaffenen Holding. Die Führung bei Google Inc. übernimmt dagegen Sundar Pichai. (221; 04.02.2016)
Stifthttps://abc.xyz

Alta Vista
(Internet)
relativ neue Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw. Web-Sites im WWW.
Stifthttp://www.altavista.digital.com

Altair
(Computer)
1975 wurde der von Ed Roberts auf der Basis des Intel-Mikroprozessors 8080 entwickelte Mikrocomputer Altair als Selbstbausatz für 397 $ angeboten und fand reißenden Absatz. Bill Gates und Paul Allen schrieben für den Altair die Sprache „Tiny BASIC“.

Alto
(Computer)
Im legendären Forschungszentrum Xerox Parc entworfener Vorläufer des PC mit grafischer Benutzeroberfläche, der aber mit über 20.000 Dollar unerschwinglich war.

Alvi
(Internet, Pionier)
Die Gebrüder Basit und Amjad Alvi entwickelnten mit Brain 1986 den ersten wirklichen Virus in der Computergeschichte als Reaktion auf Raubkopien ihrer Software. (72 S. 528)

ALU
(Abk., Computer)
(Arithmetik Logik Unit); Teil eines Prozessors; Zuordner, der arithmetische oder logische Verknüpfungen realisieren kann; (siehe auch Halbaddierer und Volladdierer)

Alviso
(Computer)
Intel ersetzte 2005 im Centrino den Chipsatz i815 durch den generell neuen Chipsatz Mobile 915 (72 3/2005 S. 103) (siehe auch Sonoma)

 

Amazon
(Computer)
Eine der ersten und erfolgreichsten Online-Buchhandlungen, Pionier und inzwischen Marktführer des eCommerce
Stifthttp://www.amazon.de

AMBA
(Abk., Computer)
(Advanced Microcontroller Bus Architecture); Gruppe von Bus-Protokollen von ARM für Prozessoren (21 14/2003 S.28)

AMD
(Abk., Computer)
(Advanced Micro Devices): Prozessorenproduzent, Konkurrent von Intel. Intel konnte nach Anfangserfolgen vor Gericht doch nicht verhindern, dass AMD 486er Prozessoren mit Intel-Microcode verkaufen darf. Ende 1995 übernahm AMD durch Aktientausch den Konkurrenten Nexgen, der bereits ein Konkurrenzprodukt zu Intels Pentium fertig hatte, während der AMD-P5 noch in der Entwicklung war. 1997 kam der AMD-K6 heraus. Er brauchte keinen neuen Sockel und war schneller als die vergleichbaren Intel-Prozessoren Pentium Pro 200 bzw. Pentium MMX 200.
Ab Herbst 1999 wird in Dresden der AMD-K7 Athlon produziert, der besser als der Intel-Merced ist.
Stifthttp://www.amd.de

AMD64
(Computer)
64-Bit-Erweiterungen, die AMD zusammen mit dem Prozessor Opteron heraus brachte. (22 6/2003 S. 14)

AMD-Hammer
(Computer)
64-Bit-Prozessor von AMD, (vergleichbar dem Pentium 4 von Intel)

AMD-K6
(Computer)
1997 herausgekommener Prozessor von Advanced Micro Devices (AMD), Konkurrent von Intel; Er ist besser als die vergleichbaren Intel-Prozessoren Pentium Pro 200 bzw. Pentium MMX 200.

AMD-K7
(Computer)
Athlon, im August 1999 herausgekommener Prozessor von Advanced Micro Devices (AMD), Konkurrent von Intel; Er braucht keinen neuen Sockel (siehe Slot 1 und Sockel 7) und ist schneller als der vergleichbare Intel-Prozessor Merced.

AMD-K75
(Computer)
Ab Herbst 1999 heißen alle im 0,18-Mikrometer-Prozess produzierten Athlon-Prozessoren von Advanced Micro Devices (AMD) K75.

AMD-K8
(Computer)
Hammer, 2002 herausgekommener Prozessor von Advanced Micro Devices (AMD), Konkurrent von Intel

AMIGA
(Computer)
Computer von Commodore, der als CPU einen Chip der 68000er Familie der Firma Motorola hat und das sog. AmigaDOS verwendet. Der Amiga 500 und seine Nachfolgeversionen Amiga 600 und Amiga 1200 waren für den Heimanwender ausgelegt, während die Amigas 2000, 3000 und 4000 für den professionellen Bereich konzipiert waren.
Ende 2002 Kommt der AmigaOne mit AMIGA OS 4.0 auf den Markt
Stifthttp://www.amiga.de

Amiga OS
(Computer)
Betriebssystem des AMIGA; 2002 in der Version 4.0 für den AmigaOne
Stifthttp://www.amiga.de

AmigaOne
(Computer)
Der legendäre AMIGA feiert Ende 2002 mit dem AmigaOne seine Auferstehung mit einem PPC-Prozessor (G3 600 MHz bzw. G4 800 MHz) und AMIGA OS 4.0 von der englischen Firma Eyetech
Stifthttp://www.amiga.de

Amplitude
(Computer)
Schwingungsweite, Maximalwert einer Schwingung, die Höhe oder Auslenkung einer Spannung oder Gleichspannungs-Wellenform.

Amplitudenmodulation
(Netzwerk)
Ändern der Spannung oder der Amplitude einer Trägerfrequenz, um digitale oder analoge Informationen zu übertragen.

AMR-Slot
(Abk., Computer)
(Audio Modem Riser); Steckplatz für Softmodem oder Audiokarte nach AC97

 

analog
(Netzwerk)
Im Datenübertragungsbereich: akustisch per Telefon übertragen

Analoge Daten
(Netzwerk)
Daten, die sich in einem bestimmten Zeitraum ständig ändern.

Analoges Signal
(Netzwerk)
Eine elektromagnetische Welle, die sich ständig ändert.

Anbieterkennung
(Internet)
siehe Impressum

Anchor
(HTML)
Sprungmarke in einer Web-Site, zu der ein Link führt

Andreessen
(Computer, Pionier)
Marc Andreessen entwickelte den ersten WWW-Browser für grafische Benutzeroberflächen Mosaic. Damit begann die Internet-Lawine. Andreessen erkannte das und wurde Mitbegründer von Netscape. Nach dem Verkauf von Netscape an AOL übernahm er die Position des Chairman der Internet-Startup-Firma Loudcloud. (15)
Stifthttp://home.netscape.com/people/marca
Stifthttp://www.loudcloud.com

Android
(Computer, Internet)
offene Plattform für Handys und Smartphones von Google; Das Android-Betriebssystem ist eine Java-Implementierung mit einem Linux-Kernel. (21 24/2007 S.169)

angewandte Informatik
(Computer)
Die angewandte Informatik beschäftigt sich mit Anwendungen von Methoden der Kerninformatik in anderen Wissenschaften und Gesellschaftsbereichen. (16)

ANI
(Abk., Netzwerk)
(Access Network Interface): Schnittstelle eines Teilnehmers zu einem Zugangsnetz; (18 S.169)

animated GIF
(Grafik, Internet)
bewegtes GIF-Bild für die Darstellung im Browser

Animation
(Grafik)
statische FigurenÇ zum Leben erweckt' (animieren).(21)

Anisotropie
(Grafik )
Abhängigkeit von der Richtung, z. B. sind Glanzlichter auf gebürstetem Metall anisotrop, nämlich quer zur Bürstrichtung ausgestreckt. (21)

Anmeldung
(Netzwerk)
  1. Anmeldung an einen Computer
    der Windows NT-Anmeldevorgang an einen Computer besteht aus folgenden fünf Schritten:
    1. Eingabe von Benutzernamen und ein Kennwort
    2. Überprüfung der Autorität durch die LSA
    3. Überprüfung der Benutzerinformationen in der SAM
    4. Übergabe eines Zugriffs-Tokens an den WinLogon-Prozeß
    5. Übergabe des Tokens an die Anwendung
  2. Anmeldung an eine Domäne
    der Windows NT-Anmeldevorgang an eine Domäne besteht aus folgenden zehn Schritten:
    1. Eingabe von Benutzernamen und ein Kennwort
    2. Weiterleitung an den Netzwerkanmeldedienst des Client
    3. Weiterleitung an den Netzwerkanmeldedienst auf einem Domänen-Controller
    4. Weitergabe an den SAM
    5. Überprüfung von Benutzernamen und Kennwort
    6. Rückmeldung an den Netzwerkanmeldedienst des Domänen-Controllers
    7. Rückmeldung an den Netzwerkanmeldedienst des Client
    8. Rückmeldung an die LSA des Client
    9. Übergabe eines Zugriffs-Tokens an den WinLogon-Prozeß
    10. Übergabe des Tokens an die Anwendung

Annoybot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der in Chaträumen oder Newsgroups stört

Anonymous-Server
(Internet)
Ein Server im Internet, der den Zugang mit dem Acount-Name "anonymous" erlaubt. Das Paßwort ist vereinbarungsgemäß die eigene E-Mail-Adresse.

Anschluß
(Computer)
Software: Eine Speicheradresse, an die Informationen übertragen werden. Hardware: Ein Anschluß, an den Geräte physisch angeschlossen werden können.

ANSI
(Abk., Computer)
(American National Standard Institute); amerikanische Behörde zur Spezifizierung von Normen; nicht staatlich, sogar gemeinnützig; die Standard-Organisation, die für den ASCII-Zeichensatz verantwortlich ist. Man kann die Tastatur und die Bildschirmanzeige mit Hilfe von ANSI-Escape-Zeichenfolgen modifizieren;

ANSI-Lumen
(Abk., Computer)
(American National Standard Institute); Angabe für die Helligkeit (z. B. eines Datenprojektors)

ANSI-Zeichensatz
(Abk., Computer)
(American National Standard Institute); Weiterentwicklung des ASCII-Zeichensatzes für UNIX und Windows

Anti-Viren-Programm
(Computer, Internet, Netzwerk)
Software, die das Eindringen von Viren in Computer erkennen und verhindern bzw. befallene PCs von den Auswirkungen befreien soll.
Eine ausführliche Link-Sammlung mit Informationen und Programmen gegen Viren findet man hier:
Stifthttp://www.heise.de/ct/antivirus

Antialiasing
(Grafik)
Technik, die Treppeneffekte bei Computergrafiken glättet. So werden die Bildpunkte zwischen zwei Farbstufen mit Grau oder Farbzwischenwerten aufgefüllt

Anwendungs-Service
(Netzwerk)
(Applikations-Service), allgemeine Netzwerkdienste, die Programme für Clients ausführen;
  • Spezialisierung der Server und Workstations,
  • Anpassung und Wachstum (Scalierung) (relativ preisgünstige Form der Aufrüstung)

Anwendungsschicht
(Netzwerk)
siebente Schicht des OSI-Referenz-Modells; umfaßt sowohl die Netzwerk-Services (Datei-, Druck-, Nachrichten-, Anwendungs- und Datenbank-Service) als auch die dazu benötigten Regeln

Anwendungsprotokolle
(Netzwerk)
Anwendungsprotokolle erlauben den gegenseitigen Datenaustausch zwischen den Anwendungen. Die gebräuchlichsten Anwendungsprotokolle sind:

Anwendungssoftware
(Computer)
Softwareprogramm, mit dem der Computer für den Anwender nützliche Leistungen vollbringen kann. Zur Anwendungsoftware gehören u. a. Textverarbeitungsprogramme, Tabellenkalkulation, Datenbankprogramme etc. (vergleiche Systemsoftware)

 

AOC
(Computer)
Hardwarefirma; Hersteller von Monitoren und Flachbildschirmen
Stifthttp://www.aoc-europe.com

AOD
(Abk., Computer)
(Advanced Optical Disk); Ende Oktober 2002 sprachen sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe des Interessenverbandes der DVD-Industrie für die von Toshiba und NEC entwickelte Advanced Optival Disc als (wieder)beschreibbaren DVD-Nachfolger aus. Gegen-Standard ist Blu-Ray

AOL
(Abk., Netzwerk)
(America On-Line); weltgrößter Online-Dienst mit dem Hauptsitz in Vienna, Virginia, USA; Seit Dezember 1995 bot Bertelsmann in Deutschland zusammen mit dem amerikanischen Partner America On-Line AOL an.
Als Konkurrent zu CompuServe war AOL verstärkt auf den privaten Nutzer ausgerichtet, was sich u. a. in einer besonders einfachen Bedienung der grafischen Oberfläche zeigte. (Im September 1997 übernahm AOL CompuServe für eine Milliarde $.) Angeboten werden verschiedene Kommunikations- und Informations-Foren, die von privaten Hobbys bis zu wissenschaftlichen Themen reichen. Typische Dienste wie E-Mail, Homebanking und Home-Shopping sind ebenfalls enthalten. AOL bietet Zugang zum WWW.
Ende 1998 wurde Netscape für 4,2 Milliarden US-Dollar im Zuge eines Aktientausches von AOL übernommen, trotzdem wurden die AOL-Versionen weiterhin mit dem Microsoft Internet Explorer ausgeliefert.
2000 haben AOL und der Fernseh- und Print-Medien-Gigant Time Warner fusioniert, kurz danach trennte sich Bertelsmann von seinen 50% Anteile an AOL-Europe.
Stift http://www.aol.de
Stifthttp://www.aol.com

Wer A sagt muß auch B sagen - und so gibt es ab 1999 von Bertelsmann auch BOL, einen Online-Buchdienst
Stift http://www.bol.de

AOpen
(Computer)
Hersteller von PC-Komponenten (Motherboards, CD-, CD-RW- und DVD-Laufwerke)
Stifthttp://www.aopen.nl

 

AP
(Abk., Netzwerk)
(Access Point); eine zentrale WLAN-Komponente, die als Bridge oder Gateway den Übergang in andere Netze (z. B. ins Firmen-LAN per Twisted-Pair-Anschluss oder ins Internet per Modem oder ISDN) regelt. (21)

Apache
(Internet)
Ein Freeware-Web-Server, der bei über der Hälfte aller Sites eingesetzt wird und auf dem NCSA-Web-Server basiert (a patchy server - ein geflickter Server);
Am 14.12.1995 wurde Apache 1.0 veröffentlicht.
Der Apache-Server ist neben Linux eines der Vorzeigeprodukte der Open Source-Bewegung. Mit viel Funktionalität, einfachem modularen Aufbau und einer Plattformvielfalt vom kleinen 386er bis zur großen Multiprozessor-UNIX-Maschine hat er innerhalb kürzester Zeit mit dem höchsten Anteil aller Web-Server viele Konkurrenten auf die hinteren Plätze verwiesen.
Das Konkurrenzprodukt zu Apache ist der IIS.
Stifthttp://www.apache.org

Aperture
(Computer)
Profi-Fotobearbeitungs-Software von Apple für Digitalfotografen; Alternative zu Adobe Lightroom. (34 3/2006 S.72)

API
(Abk., Computer)
(Application Programming Interface); Softwareschnittstelle für Anwendungsprogramme; Microsoft hat die Routinen des Windows-Systems, die in mehreren DLL-Dateien enthalten sind, offengelegt. Diese als Windows-API bezeichnete Programmierschnittstelle bietet einen schier unerschöpflichen Fundus an unterschiedlichsten Funktionen.

APL
(Abk., Computer)
(A Programming Language); APL ist eine interaktive, mengenorientierte Programmiersprache, d.h., man ist bestrebt seine Daten nicht satzweise, sondern als Ganzes zu verarbeiten. (112)
Stifthttp://www.apl-germany.de/apllinks.php

APM
(Abk., Computer)
(Advanced Power Management); erweiterte Energieverwaltung z. B. für Notebooks bei Windows 95

APNIC
(Abk., Internet)
(Asia Pacific Network Information Center); Das APNIC koordiniert als eines der fünf RIRs die Vergabe von IP-Adressen für den asiatisch-pazifischen Raum.
Stifthttp://www.apnic.net

Apotheker
(Computer, Pionier)
Léo Apotheker (* 18.09.1953 in Aachen) ist ein deutscher Manager und CEO des amerikanischen Technologiekonzerns Hewlett-Packard. Davor war er bis zum 7. Februar 2010 Vorstandssprecher der SAP AG. Er veranlasste im Somme 2011, dass sich HP von seiner Hardware-Sparte verabschiedet, obwohl HP der weltgrößte PC-Hersteller war.

App
(Computer)
Applikatione; Anwendung, vor allem für Smartphones; siehe App Store

APP Store
(Computer)
von der Firma Apple zum Erwerben von Anwendeungen (Apps für das iPhone eingerichtete Abteilung des iTunes Store.

APPC
(Abk., Netzwerk)
(Advanced Program-to-Program Communication) ist in Wirklichkeit ein Name für die SNA-Erweiterung LE 6.2. Diese Version von SNA war die erste, die Peer-to-Peer-Kommunikation zwischen logischen Einheiten ermöglichte, ohne einen Großrechner zu benutzen.

Apple
(Computer)
1976 von Steve Jobs, Steven Wozniak und Mike Markkula gegründetes Garagenunternehmen zum Bau von "Kleincomputern für jedermann" (Apple I ); 1983 war der erste Computer mit graphischer Benutzeroberfläche (Lisa) ein Flop. Erst der Nachfolger "Apple Macintosh" setzte sich durch. Er war der erste Computer, der unmittelbar mit Lichtsatzmaschinen zusammenarbeiten konnte und das Desktop Publishing begründete. Noch nie vorher wurden so schnell so viele Leute durch eine Firma so reich...
Nachdem Apple Ende 1996 die Firma NeXT übernahm und der 1985 geschasste Steven Jobs als Berater zurück geholt wurde, stieg 1997 der ehemalige Rivale Microsoft mit einer Finanzspritze von 150 Millionen $ bei dem schwer angeschlagenen PC-Hersteller aus Kalifornien ein. Mit dem iMac und dem iBook wurden neue Maßstäbe gesetzt und kam der Erfolg wieder.
2001 wurde das auf UNIX basierende Mac OS X eingeführt.
Mit dem iTMS revolutionierte Apple den Musikmarkt.
Stifthttp://www.apple.com/de

Apple I
(Computer)
Mitte 1975 bot MOS-Technologies den Chip 6502 zum sensationellen Preis von 25 $ an, als der Intel 8080 noch 179 $ kostete. Mit diesen Chips baute Steven Wozniak den „Apple I“. 1976 verkauften er und sein Freund Steve P. Jobs 200 Stück davon. Erst der Apple II wurde 1977 ein Erfolgsschlager.

Apple II
(Computer)
Steven Wozniak baute 1976 den „Apple I“, von dem aber nur etwa 200 Stück verkauft wurden. Der Apple II, der mit Tastatur und Bildschirm zusammen nur 3000 $ kostete und nur 5 kg wog, wurde 1977 verkauft. Zusammen mit seinem Freund Steve P. Jobs und Markkula gründeten sie die Firma Apple.
Der Apple II ist lt. PC-World das zweitbeste computertechnische Produkt aller Zeiten (nach dem Netscape Navigator)

Apple III
(Computer)
Der Apple III wurde 1980 ein Flop für Apple, obwohl viele Neuerungen in ihm steckten (z. B. SOS). (72, S. 36)

Apple Lisa
(Computer)
(LISA ); Im Januar 1983 brachte die Firma Apple den ersten Computer mit graphischer Benutzeroberfläche heraus

Apple Macintosh
(Computer)
Am 24. Januar 1984 brachte die Firma Apple, den Macintosh heraus, den ersten Computer, der unmittelbar mit Lichtsatzmaschinen zusammenarbeiten konnte.

Apple Remote Desktop
(Computer)
Fernsteuerungssoftware von Apple, die die Fernwartung von Macintosh-Rechnern im Netzwerk oder über das Internet erlaubt.

Apple TV
(Computer)
Vermutlich um evtl. Namenskonflikten auszuweichen brachte Apple seine Streaming Box iTV zur Fernsteuerung aller Medien von Mac, PC, Fernseher und Stereoanlage im Februar 2007 unter dem Namen AppleTV heraus.

AppleShare
(Netzwerk)
AppleTalk-Protokoll; Anwendungsschicht; AppleShare File-Server, AppleShare Print Server und AppleShare PC

Applescript
(Netzwerk)
Skriptsprache, mit der beim Apple-Macintosh Programme und Betriebssystem gesteuert werden können; lehnt sich an Englisch an und ist dadurch leicht zu erlernen.

Applesoft Basic
(Computer)
Im August 1977 erwarb Apple von Microsoft für 21.000 $ die Lizenz für BASIC, das abgewandelt im ROM des Apple II verwendet wurde. (72, S. 30)

Applet
(Computer)
Ein Applet ist ein dynamisches interaktives Programm, das in einer Web-Seite ausgeführt werden kann, die von einem javafähigen Browser angezeigt wird.

AppleTalk
(Netzwerk)
Netzwerkarchitektur für die Apple Macintosh Computer mit Verbindungen zu anderen Systemen; AppleTalk ist ein Bestandteil des Macintosh-Betriebssystems, es wurde nach der Festlegung des OSI-Referenz-Modells entwickelt und paßt sich gut ein. 1989 wurde AppleTalk Phase 2 vorgestellt, das die Koexistenz von AppleTalk und anderen Protokoll-Suiten auf komplexen Netzen ermöglicht.

AppleWorks
(Computer)
Office-Paket von Apple für den Macintosh Computer; Nachdem Apple die Softwareentwicklung in die 100-%-tige Tochterfirma Claris ausgegliedert hatte, wurde das integrierte Paket als ClarisWorks weiter entwickelt. Claris spezialisierte sich auf die Datenbank FileMaker und nannte sich um in FileMaker Inc. So kam das Paket wieder zu Apple zurück und hieß wieder AppleWorks. (71, S.153)

Applikation
(Computer)
Software-Anwendung

Applikation Sharing
(Netzwerk)
Das Zugreifen entfernter Partner auf Software, die nur auf einem PC läuft.

Application-Server
(Netzwerk)
(Anwendungs-Server); Ein Application-Server stellt in einem Netzwerk den Clients(netzwerkfähige) Programme zur Verfügung. Beispielsweise können zentrale Datenbanken sowohl auf einem File-Server als auf einem Application-Server untergebracht werden.

Applikations-Service
(Netzwerk)
siehe Anwendungs-Service

APPN
(Abk., Netzwerk)
(Advanced Peer to Peer Networking) ist eine Netzwerk- und Transportschicht-Architektur, die SNA ermöglicht, Netzwerke nur mit 2.1 PEs zu betreiben (ohne Mainframes).

Apps
(Computer)
Applikationen; Anwendungen, vor allem für Smartphones; siehe App Store

Appz
(Computer)
alte Anwendungen, die im Internet angeboten werden; siehe Abandoneware

APS
(Abk., Grafik)
(Advanced Photo System); Auf dem APS-Film ist eine zusätzliche Magnetspur vorhanden, auf der über die Kamera Informationen zu Belichtungszeit und Blende gespeichert werden.

 

Aqua
(Computer)
grafische Benutzeroberfläche von Apple Mac OS X

 

Arbeitsgruppe
(Netzwerk)
Eine Arbeitsgruppe ist eine logische Einteilung von Computern und Benutzern. Mehrere Computer werden in Peer-to-Peer-Netzwerken zu Arbeitsgruppen zusammengefaßt, wobei jeder Computer auf die Ressourcen zugreifen kann, die auf den anderen freigegeben worden sind.
Als Bestandteil einer Arbeitsgruppe besitzt ein Computer, auf dem Windows NT ausgeführt wird, seine eigene Verzeichnisdatenbank. Ressourcen und Benutzerkonten werden von den einzelnen Computern verwaltet.

Arbeitsplatz
(Computer)
Symbol auf dem Desktop; Zusammenstellung aller Laufwerke, Drucker, DFÜ-Verbindungen und Zugang zur Systemsteuerung bei Windows 95/98/NT

Arbeitsspeicher
(Computer)
Speicherbereich, auf den der Mikroprozessor sehr schnell zugreifen kann (Gegensatz: Massenspeicher). Deswegen muss die Software zur Ausführung dort hineingeladen werden. Programme legen kurzfristig benötigte Daten im Arbeitsspeicher ab. Unter Windows 95/Windows 98 sollte der Arbeitsspeicher 16 MB, besser 32 MB messen.

Arbeitsstation
(Netzwerk)
Personal Computer, der über eine Netzwerkschnittstellenkarte an das Netzwerk angeschlossen ist.

ARC-Computer
(Abk., Computer)
(Advanced RISC Computing, siehe RISC.

Archie
(Internet)
Archie ist einer der frühesten Dienste des Internet. Archie ist ein Internet-Suchsystem, das erreichbare FTP-Server anwählt und alle empfangenen Dateien als Site-Datenbank verwaltet.
Stifthttp://archiee.bunyip.com

Architektur
(Netzwerk)
Eine logische Struktur für Netzwerk-Kommunikationen.

Archiv
(Netzwerk)
eine spezielle Dateiform, die ein oder mehrere Dateien in komprimierter und/oder codierter Form enthält

ArcNet
(Abk., Netzwerk)
(Atteched Recorce Computer Network); Netzwerktopologie-Mischform: logischer Ring auf Busverkabelung; arbeitet nach dem Token-Passing-Verfahren. Der Token (Zugriffsberechtigung) wird von Workstation zu Workstation weitergegeben; wenn eine Station keine Daten zu übertragen hat oder gerade ein Datenpaket sendet, wird der Token an die nächste Station weitergegeben. Datenübertragungsrate: 2,5 Mbit/s. Die Weiterentwicklung ArcNet Plus bewältigt 20 Mbit/s und beruht auf Glasfasertechnik. Das System, das von der Firma Datapoint entwickelt wurde, war einst eine weitverbreitete LAN-Form. Heute spielt das System kaum noch eine Rolle.

ARD
(Abk., Computer )
(Apple Remote Desktop);

Aduino
(Computer )
Arduino ist ein Tool um Computer zu bauen, die messen und steuern können und zwar in einem Umfang, der über das hinaus geht, was ein normaler Desktop-PC leistet. Arduino ist eine Open-Source Plattform, basierend auf einem einfachen Mikrocontrollerbord und einer Entwicklungsumgebung, mit der die Software für dieses Bord geschrieben wird.

Area
(Netzwerk)
Teilsystem eines Autonomen Systems; Es gibt drei Typen: Backbone (kennt jeden ABR, ist mit allen Areas verbunden), Stub Area (nur eine Verbindung zum Backbone) und Transit-Area (mindestens zwei Verbindungen zum Backbone)

ARIN
(Abk., Internet )
(American Registry for Internet Numbers); Die ARIN koordiniert als eines der fünf RIRs die Vergabe von IP-Adressen für Nordamerika, Teile der Karibik und das südliche Afrika.
Stifthttp://www.arin.net

ARM
(Abk., Internet )
(Acorn RISC Maschine); Nach der Entwicklung des ersten Desktop-Computers mit RISC-Prozessor spaltete sich die Firma ARM von Acorn ab. In fast allen kleinen tragbaren Geräten vom PDA bis zum Handy finden sich ARM-Prozessoren. (21 2/2002 S. 70 ff)

ARP
(Abk., Internet )
(Address Resolution Protocol); Protokoll der Internet-Protokoll-Suite; Netzwerkschicht (bzw. Internet Layer des DOD-Modells); Protokollspezifische Auflösungsmethode, die logische und physische Geräte-Adressen vergleicht; wandelt die 48-bit-Adresse einer Ethernetkarte in die 32-bit-Adresse für ein IP-Netzwerk um.

ARPA
(Abk., Internet )
(Advanced Research Projects Agency); ARPA ist eine Forschungsgruppe des Departement of Defence, die 1958 als DARPA gegründet wurde. Eine der herausragendsten Entwicklungen war das ArpaNet, der Vorläufer des heutigen Internet. Bei ARPA setzte man auf junge, kreative Computerspezialisten zur Lösung der verschiedensten Probleme und zur Forschung. Eine weitere Technologie, die einen breiten Einzug fand, war z. B. die Umstellung von Lochstreifen-Kommunikation zur Tastatur/Bildschirm-Kommunikation. Zwischen 1961 und 1969 hat sich die DARPA zweimal in ARPA und zurück umbenannt, was zu Verwirring bei Quellenangeben führt.

ArpaNet
(Internet)
ArpaNet ist der Vorläufer des heutigen Internet. Der Startschuß für die Inbetriebnahme dieses Computernetzwerkes fiel im Jahre 1969 mit dem Zusammenschluss von 4 Rechnern; erste Verbindung zwischen der University of California und der University of Utah. Das US-Verteidigungsministerium hatte erkannte, dass damit ein Netzwerk geschaffen werden konnte, welches einem atomaren Angriff widerstehen konnte. Um die militärische Kommunikation aufrechtzuerhalten, betrieb es seine Entwicklung als Auftraggeber. 1971 wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt: 15 Netzknoten mit IMPs verbanden Universitäten und Forschungseinrichtungen in den ganzen USA. Anfang der 80er Jahre wurde ein neues militärisches Netz, das MILNET, vom ArpaNet abgetrennt, das dem wissenschaftlichen Betrieb überlassen wurde. Das ArpaNet stellte 1990, 21 Jahre nach seiner Gründung, seinen Betrieb offiziell ein.

Array
(Computer)
Zusammengesetzter Datentyp in einer Programmiersprache, auch Feld genannt. Ein Array besteht aus mehreren Elementen des gleichen Typs (z.B. Integer), die ¸ber einen Index angesprochen werden. Bei dynamischen Arrays kann die Anzahl der Elemente zur Laufzeit verändert werden, bei statischen muss die maximale Anzahl bereits zur Entwicklungszeit feststehen.

Artefakt
(Grafik)
Verzerrungen wie Farbverfälschungen, die bei stehenden und bewegten Bildern, v. a. beim Vergrößern oder Komprimieren auftreten können; störende Pixelblöcke, -ränder und Treppeneffekte (21)

Arten des NB
(Netzwerk)
(auch Modelle des NB);

 

asap
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "as soon as possible", zu deutsch: so bald wie möglich. (14)

ASBR
(Abk, Netzwerk)
(Autonomous System Border Router); siehe Area, Router

ASCII
(Abk, Computer)
(American Standard Code for Information Interchange), ein international festgelegter Zeichensatz, der eingeführt wurde, um die Kommunikation zwischen Computersystemen verschiedener Hersteller zu erleichtern. Mit 7 Nullen und/oder Einsen können 128 Zeichen (7-Bit-Darstellung) codiert werden; erlaubt sind keine Sonder- oder Formatierungszeichen. Wegen der Verbreitung des PCs wurde später durch IBM Extended ASCII eingeführt, das um die Werte 128 bis 255 erweitert worden ist (8-Bit-Darstellung: 256 Zeichen sind durch je eine achtstellige Binärzahl codiert.)
Erst Unicode mit 16 Bit (65.536 Zeichen) ist in der Lage, auch kyrillische, chinesische und andere östliche Zeichen darzustellen.

Ashton Tate
(Computer)
ehemalige Softwarefirma (dBase, Framework), 1991 vom Konkurrenten Borland aufgekauft

ASIC
(Abk, Computer)
(Application Specific Integrated Circuid), spezialisierter Chip im Gegensatz zum Mikroprozessor

ASN.1
(Abk, Netzwerk)
(Abstract Syntax Notation One); Protokoll der Digital Network Architecture

ASP
(Abk, Internet, Netzwerk)
  1. (AppleTalk Session Protocol); AppleTalk-Protokoll; Transport- und Sitzungsschicht
  2. (Application Service Provider); siehe Anwendungs-Service
  3. (Application Service Providing); Nutzung im Internet bereitgehaltener Software; z. B. serverbasierte E-Mail-Clients
  4. (Active Server Page); Microsofts Konzept für dynamische Webseiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden; vom Internet Information Server (IIS) verarbeitete HTML-Seiten, die serverseitigen Scriptcode, sowie ActiveX-Objekte enthalten können.; vergleiche JSP

Assembler
(Abk, Computer)
  1. Aus der englischen Sprache entlehnte prozessorspezifische Programmiersprachen;
    Bei den Assembler-Sprachen wird jeder binäre Maschinencode durch einen entsprechenden, aus Buchstaben und Ziffern bestehenden Assemblercode definiert. Ein Assembler-Programm ist daher nahezu fast direkt für den Prozessor verständlich, es muß nur noch durch ein entsprechendes Hilfsprogramm quasi Eins zu Eins übersetzt (kompiliert) werden. Eine Programmierung mit Assembler-Befehlen ist jedoch immer noch relativ schwer für den Menschen erlernbar. Da sie sehr Prozessor-nah ist, führt sie meist zu schnellen und effizienten Programmen, eine Übertragung auf andere Prozessoren und Rechnertypen ist allerdings kaum möglich.
  2. ein Programm, dass den Assembler-Code in den Maschinencode übersetzt.
(siehe auch: Maschinensprache)

ASTA
(Abk, Internet)
(Anti Spam Technical Alliance); Microsoft, AOL, Yahoo u. a. haben im Juni 2004 gemeinsame Empfehlungen für Internet- und Mail Dienstleister herausgegeben, mit denen die Spam-Flut eingedämmt werden soll.

Astro
(Computer, Internet)
Prozessorfamilie, die die kalifornische Firma Transmeta 2003 als Nachfolger des Crusoe herausbrachte. Der erste Prozessor der Astro-Familie ist der Efficeon.

ASUS
(Computer)
Herstellerfirma von Notebooks
Stifthttp://www.asus.com/de

Asynchron
(Netzwerk)
Datenübertragung, die nicht durch eine zeitliche Gliederung organisiert wird, sondern durch spezielle Merkbits im Datenstrom
  • Bei der Übertragungs-Synchronisierung: Eine Technik, die Start- und Stopp-Bits benutzt, die die Information umgeben und vom Empfänger analysiert werden.
  • Bei der Bitsynchronisierung: Eine Technik, die zum Datenempfang kein separates Taktsynchronisierungssignal benötigt.

 

AT-Befehle
(Netzwerk)
AT = Attention; Kommandosprache zur Steuerung von Modems

AT-Bus
(Netzwerk)
16-Bit ISA-Bus für PC/AT; Nadelöhr für 32-Bit-Systeme

ATA
(Abk, Computer)
(AT Attachment); Standard, der die bisher als IDE oder EIDE bezeichnete Schnittstelle zum Anschluß von Festplatten und CD-ROM-Laufwerken an Computer beschreibt. (siehe auch SATA)

ATAPI
(Abk, Computer)
(ATA Packet Interface); Standard für eine preiswerte Schnittstelle von CD-ROM-Laufwerken, der den Anschluß an den IDE-Controller ermöglicht

Atari
(Computer)
Atari (was im japanische Go-Spiel so viel wie ein Schachangebot bedeutet) wurde 1972 von Nolan Bushnell als Videospielfirma gegründet, der mit dem Tennisspiel „Pong“ großen Erfolg hatte. 1976 verkaufte er die Firma an Warner Communications, von der sie 1984 Jack Tramiel übernahm, der 1976 bereits den Prozessorhersteller MOS Technology für ein Butterbrot gekauft hatte. Dessen Ingenieur Chuck Peddle entwickelte den PET, mit dem Tramiels Taschenrechnerfirma Commodore zur Computerfirma wurde. Commodore wurde 1994 geschlossen; Atari ging 1996 in andere Firmen auf.

Atari ST
(Computer)
legendärer Mikrocomputer der Firma Atari mit dem ebenfalls legendären Betriebssystem TOS

Athlon
(Computer)
AMD-K7, im August 1999 herausgekommener Prozessor von Advanced Micro Devices (AMD), Konkurrent von Intel; Er ist besser als der vergleichbare Intel-Prozessor Merced. Mit dem 700-Megahrtz-Athlon vergrößerte AMD Ende 1999 den Abstand zu Intel noch weiter, weil Intel Probleme bei der Anpassung von 100 MHz Frontside-Bus auf 133 MHz hatte, während AMDs Athlon schon mit 200 MHz arbeitete.
2003 kommt der mobile Athlon 64 als Mobile Athlon 4 auf den Markt. (21 6/2003 S. 32)

Athlon 64 X2
(Computer)
Dual-Core-Prozessor von AMD; verfügbar ab Juni 2005

ATI
(Computer)
ATI TECHNOLOGIES INC., kanadischer Grafikkartenspezialist, Konkurrent von Nvidia
Stifthttp://www.ati.de

Atkinson
(Computer, Pionier)
Bill Atkinson gehörte zum Entwicklungsteam des Macintosh und entwickelte das Programm MacPaint für Apple (32 02/04 S. 87)

ATL
(Abk, Internet)
(Active Template Library oder auch ActiveX Template Library); Microsoft-Programm zum Erstellen von ASPs

ATM
(Abk, Netzwerk)
(Asynchronous Transfer Modus); einer der neuen B-ISDN- und Cell Relay-Netzwerk-Standards. Er wird vom ITU-Telecommunications Standards Sector (ITU-TSS) und dem ATM Forum entwickelt. Die Rolle der ITU-TSS ist die Entwicklung von Standards, während das ATM Forum die Implementationseigenschaften festlegt.
ATM ist ein Übertragungsmodus für Netzwerke, der hohe Geschwindigkeiten (1,54 MBit/s bis theoretisch 1,2 GBit/s) ermöglicht. Dabei wird eine Leitung in mehrere Kanäle aufgeteilt. Zur Zeit werden 622 Mbps in Glasfasermedien erreicht.

Atom
(Computer)

ATP
(Abk, Internet, Netzwerk)
(AppleTalk Transaction Protocol); AppleTalk-Protokoll; Transportschicht; Segmentierung; verbindungsloses Transaktions-basiertes Transportprotokoll

Atrada
(Computer)
Hardwarefirma;

ATS
(Abk, Grafik)
(Apple Type Services); Dieser Bestandteil des Mac OS X stellt auflösungsunabhängige Schriftenverwaltung, Antialiasing sowie spezielle Antialiasing-Algorithmen für LCD-Monitore zur Verfügung. (32, 12/2004 S. 86)

Attachment
(Internet)
Anhang; an eine E-Mail angehängte Binärdatei;
Attachments sind mit großer Vorsicht zu behandeln. Sehr oft enthalten sie schädliche Programme wie Viren, Trojanische Pferde oder auch 0190-Webdialer.

Attribut
(Computer)
  1. Dateien können vier Attribute zugeordnet bekommen: schreibgeschützt (r), Archiv (a), System (s) und versteckt (h),
  2. Einzelne Wörter und Textabschnitte können mit Textattributen wie unterstrichen, fett oder kursiv versehen werden.
  3. Ein Status, der einem gewissen Datenfeld zugewiesen ist, z. B. der Datentyp. Solche Attribute können beispielsweise bewirken, dass in das entsprechende Feld nur Zahlen eingetragen werden können.

ATX
(Abk, Computer)
PCs der 90er Jahre sind heute in der Regel nicht mehr mit einem AT- sondern einem ATX-Motherboard ausgestattet. Sie sind um 90 Grad verdreht eingebaut und haben eine günstigere Anordnung der Slots und Bauteile. (ATX vereint alle Schnittstellen ohne Kabelverbindungen direkt auf dem Board. Für leichten Zugang sind CPU, Speicherbänke, PCI- und ISA-Slots in genannter Reihenfolge von oben nach unten angeordnet. Das schafft Übersicht, Ordnung und mehr Steckkarten-Platz im PC.) Entscheidend wurde die Stromversorgung des Boards verändert.
Nachfolger soll BTX sein.

 

Audio-CD
(Computer)
Eine Audio-CD (auch CD-DA )bezeichnet die ganz normale Musik-CD, die in Stereoanlagen benutzt wird.

Audio-Kabel
(Computer)
Das vierpolige Audio-Kabel überträgt nur die Signale von einer Musik-CD an die Soundkarte. Sowohl am CD-ROM-Laufwerk als auch an der Soundkarte sind Buchsen vorhanden. Von der Soundkarte wird jetzt nur der Verstärker benutzt.

Aufhängen
(Computer)
Der Computer hat sich aufgehängt, wenn er wegen Hard- oder Softwareproblemen nicht mehr reagiert und neu gestartet werden muss.

Auflösung
(Computer, Grafik)
Der Computer setzt Bilder und Text aus einzelnen Bildpunkten zusammen. Auflösung ist ein Maß für die Detailgenauigkeit, die ein Gerät aufzeichnen oder wiedergeben kann. Je höher die Auflösung ist, desto besser (detaillierter) die Abbildung. Die Angabe erfolgt bei Druckern und Scannern in dpi. Die Anzahl der Bildpunkte, die eine Grafikkarte gleichzeitig darstellen kann bzw. die Anzahl der Bildpunkte auf dem Bildschirm in waagerechter mal senkrechter Richtung, also die Anzahl der auf dem Bildschirm dargestellten Bildpunkte, ergibt die Bildschirmauflösung:
BezeichnungAuflösungSeitenverhältnis
HGC720 x 34860 : 29
MDA720 x 35072 : 35
CGA640 x 20016 : 5
EGA640 x 20016 : 5
QVGA320 x 2404 : 3
VGA640 x 4804 : 3
SVGA800 x 6004 : 3
720960 x 7204 : 3
XGA1024 x 7684 : 3
HD1280 x 72016 : 9
SXGA1280 x 10245 : 4
SXGA+1400 x 10504 : 3
10801440 x 10804 : 3
WSXGA1600 x 90016 : 9
WSXGA+1680 x 105016 : 10
UXGA1600 x 12004 : 3
Full HD1920 x 108016 : 9
WUXGA1920 x 120016 : 10
WXGA1280 x 80016 : 10
QXGA2048 x 15364 : 3
QUXGA3200 x 24004 : 3
WQUXGA3840 x 240016 : 10
UHD, 4K3840 x 216016 : 9
4Kbis zu 4096 x 2160

Aufrufparameter
(Computer)
Parameter sind Voreinstellungen, um das zugehörige Programm zu bestimmten Sonderfunktionen zu veranlassen. Nach dem Dateinamen des Programms und einem Leerzeichen folgt ein Schrägstrich oder ein Minuszeichen, danach erst der Parameter. Beispiel: DIR /p bewirkt die seitenweise (p = page, engl.: Seite) Ausgabe des aktuellen Verzeichnisses. Ein besonderer Aufrufparameter ist das "?". Mit ihm erhalten Sie bei vielen Programmen eine Auflistung aller zulässigen Aufrufparameter, ohne daß das Programm selbst ausgeführt wird (z.B: DIR /?). Das Fragezeichen als Aufrufparameter funktioniert z.B: bei allen MS-DOS-Befehlen - nützlich, wenn das Handbuch gerade nicht greifbar ist

Aufsichtvorlage
(Grafik)
Scan-Vorlage aus undurchsichtigem Material, z. B. Papier (21)

Augmented Reality
(Grafik, Video)
Erweiterte Realität; Videos, bei denen 3D-Daten das Bild überlagern, so dass wirkliche Bilder mit virtuellen Bildern sich räumlich zu ergänzen scheinen und für den Betrachter nicht mehr zu unterscheiden sind (61, 03.02.2008)

AUI
(Abk, Netzwerk)
(Attachment Unit Interface); Ein Thicknet-Netzwerkanschluß verwendet ein 15-poliges AUI-Kabel, das den DB-15-Stecker auf der Rückseite des Netzwerkadapters mit einem externen Transceiver verbindet. Vorsicht, der AUI sieht genauso aus, wie der Gameport!

Auslagerungsdatei
(Computer)
Datei, die vom Betriebssystem oder der Benutzeroberfläche (z. B. Windows) auf der Festplatte angelegt wird, um virtuellen Arbeitsspeicher hinzuzugewinnen. Die Auslagerungsdatei kann temporär oder permanent angelegt werden.

Authentication
(Internet, Netzwerk)
Verfahren zur Realisierung von Netzwerksicherheit. Realisiert über Verschlüsselungsverfahren, dass nur berechtigte Nutzer Zugriff auf die jeweiligen Daten erhalten.

Auto-Negotiation
(Internet, Netzwerk)
Verfahren, das es verschiedenen Ethernet-Komponenten erlaubt, sich auf gemeinsame Bandbreite und Übertragungsmodus zu einigen.

AUTOEXEC.BAT
(Computer)
Stapeldatei, die neben der CONFIG.SYS, der COMMAND.COM, der IO.SYS und der MSDOS.SYS im Wurzelverzeichnis gespeichert ist und beim Booten aufgerufen und abgearbeitet wird, wobei individuelle PC-Einrichtungen realisiert werden.

AUTOEXEC.NCF
(Netzwerk)
Zweite der beiden Startdateien für NetWare, welche auf dem Volume SYS: des File-Servers abgelegt ist und neben der Aktivierung der Netzwerkkarten den Server durch das Laden entsprechender NLMs konfiguriert.

Autodialer
(Internet)
Autodialer sind Webdialer, die sich beim Betreten einer Internetseite selbstständig auf dem Rechner des Seitenbesuchers herunterladen und installieren. Sie sind häufig über ActiveX-Controls gesteuert. Manche Autodialer wählen sich nach Download und Installation selbstständig ein.

Automat
(Computer)
System, das in der Lage ist, sein Verhalten ohne unmittelbares Eingreifen des Menschen selbst zu steuern; siehe Automat, Mealy-Automat und Moore-Automat

Automator
(Computer)
Automatisierungsprogramm im Betriebssystem Mac-OS X Tiger von Apple ohne Kenntnis einer Programmiersprache haben zu müssen. (35 04/2005 S. 26)

Autonegotiation
(Netzwerk)
Konfigurationsprotokoll im Fast Ethernet zur Festlegung der Datenübertragungsrate (100 Mbit/s oder 10 Mbit/s, Full Duplex oder Half Duplex); (18 S.169)

Autosensing
(Netzwerk)
Automatisches Erkennen der Datenrate, mit der empfangen bzw. gesendet wird; (18 S.169)

 

Avatar
(Computer, Internet)
Kunstfigur; virtueller Bewohner einer Cybertown; Der User kann sich aus einem breiten Angebot an Charakteren und Attributen eine individuelle Person zusammensetzen.

AVCHD
(Abk, Video)
(Advanced-Video Codec High Definition); digitales Aufzeichnungsformat für Camcorder mit Speicherung auf DVD, SD-Karte, Memory-Stick oder Festplatte von Panasonic und Sony aus dem Jahr 2006.

AVI
(Abk, Video)
(Audio-Video Interleave); Format für das Speichern und Abspielen von Filmsequenzen von Microsoft. Standard-Dateiformat von Video für Windows. Eine AVI-Datei besteht aus Frames. Jeder Frame besteht aus einem Bild und dem dazugehörigen Sound.
vergleiche: MOV (Kennzeichen von Apples Quicktime)

Avigo
(Computer)
PDA von Texas Instruments

AVM
(Computer)
Hardwarefirma; Hersteller von ISDN-Karten, z. B. der AVM-FRITZ!Card
Stifthttp://www.avm.de

 

AWStats
(Internet)
Open Source-Analysewerkzeug zur Auswertung der Zugriffe auf eine WebSite
Stifthttp://awstats.sourceforge.net

AWT
(Abk, Computer)
(Abstract Windowing Toolkit); Werkzeuge für die Realisierung von Elementen einer grafischen Benutzeroberfläche in Java-Applets und -Anwendungen

     

Azure
(Computer)
Microsoft eigene Cloud (21 12/2015, S.16)

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