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Lexikon-Anfang Begriffe aus der Computerwelt
zusammengestellt und bearbeitet von Wolfgang Bergt
2. Buchstabe:
Sonderzeichen zweiter Buchstabe ist A zweiter Buchstabe ist B zweiter Buchstabe ist C zweiter Buchstabe ist D zweiter Buchstabe ist E zweiter Buchstabe ist F zweiter Buchstabe ist G zweiter Buchstabe ist H zweiter Buchstabe ist I zweiter Buchstabe ist J zweiter Buchstabe ist K zweiter Buchstabe ist L zweiter Buchstabe ist M zweiter Buchstabe ist N zweiter Buchstabe ist O zweiter Buchstabe ist P zweiter Buchstabe ist Q zweiter Buchstabe ist R zweiter Buchstabe ist S zweiter Buchstabe ist T zweiter Buchstabe ist U zweiter Buchstabe ist V zweiter Buchstabe ist W zweiter Buchstabe ist X zweiter Buchstabe ist Y zweiter Buchstabe ist Z Erläuterungen Zeichen-Eingabefeld

Anfangsbuchstabe: O (O* bis OZ)

(155 Begriffe)
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vor

O  
(Abk, Netzwerk)
(Organization), (container object bei NetWare 4.x); Attributart der Organisationsobjekte

o.r.
(Abk, Internet)
Akronym für "owners risk", zu deutsch: auf Gefahr des Eigentümers. Wird auch im Sinne von "own risk" (= auf eigene Verantwortung) angewendet.  

OAK
(Abk, Java)
(Objekt Application Kernel) - engl. Eiche; Ab 1990 versuchte SUN interaktives TV zu entwickeln. Die dazu von Gosling entwickelte Programmiersprache sollte auch Kühlschränke, Mikrowellengeräte u. ä. steuern. Aus dem fehlgeschlagenen Versuch wurde 1995 Java für das Internet.

OASIS
(Abk, Java)
(Organisation for the Advancement of Structured Information Standards);  

Oberlängen
(Computer)
bei Buchstaben des kleinen Alphabets über die Mittellängen (etwa "m" und "n") nach oben herausragende Teile bestimmter Buchstaben ("b", "d" und so weiter). Gegenteil: Unterlängen ("g", "j", "q", "y").

Oberon
(Computer)
Programmiersprache, 1986 bis 1989 von Niklaus Wirth entwickelt

Object
(Computer, Programmierung)
Objekte sind die Komponenten bzw. Gegenstände des Intereeses, die bei der Softwareentwicklung eine Rolle spielen. Jedes Objekt hat einen Zustand, der sich durch Attribute beschreiben lässt. Die Werte der Attribute können bei der Programmausführung gezielt verändert werdenvon.Objekte können in Klassen verwaltet werden. Klassen vererben ihre Eigenschaften auf ihre Objekte.

Object-Pascal
(Computer, Programmierung)
Die Komponenten von Delphi werden mit Object-Pascal geschrieben, der Inprise-eigenen Turbo-PASCAL-Variante.

Objekt
(Computer, Programmierung)
(siehe Object)

Objektbibliothek
(Computer, Programmierung)
Die Objektbibliothek stellt eine Sammlung von Objektmodulen dar, die von anderen Programmen abgerufen werden können. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Makro und der Makrobibliothek. Siehe OOP.

Objektcode
(Computer, Programmierung)
Andere Bezeichnung für Maschinencode, interner Code.

Objektorientierte Benutzeroberfläche
(Computer)
Eine Objektorientierte Benutzeroberfläche geht auf die objektorientierte Programmierung (OOPs)zurück. Dabei wird ein Objekt nicht nur durch seine Eigenschaften definiert, sondern auch durch die mit ihm oder an ihm durchgeführten Verfahren.
Objektorientierung ermöglicht eine bessere Strukturierung und damit einen besseren Überblick, da sie der menschlichen Denkweise entspricht. Bei objektorientierten Benutzeroberflächen handelt es sich um eine neue Möglichkeit der Programmdarstellung bzw. Bedienung für den Anwender.
Die ganze Oberfläche des Programms besteht aus einzelnen, in sich abgeschlossenen Objekten, die miteinander im Zusammenhang stehen. Ein Objekt kann ein Programmsymbol sein, aber auch der Desktop-Hintergrund (Hintergrundbild).
Jedem Objekt sind seine spezifischen Funktionen bzw. die mit ihm assoziierten Aktionen zugeordnet, die i.d.R. über das sogenannte Objektmenü aufgerufen werden. Ein solches Objektmenü wird meist aktiviert, indem man mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Objekt klickt. Bekannte objektorientierte Benutzeroberflächen sind OS/2 Warp oder . So kann man z. B. die wichtigsten Systemeinstellungen von OS/2 Warp erreichen, wenn man auf dem Desktop-Hintergrund mit der rechten Maustaste das entsprechende Objektmenü aufruft.

Objektorientierte Programmierung
(Computer, Programmierung)
OOPs; Eine Form der Programmierung; Bei objektorientierter Programmierung besteht das Gesamtprogramm aus vielen unabhängigen Komponenten, die je eine bestimmte Rolle im Programm spielen und die miteinander auf vorgegebene Weise sprechen.
Daten und Prozeduren werden als gemeinsame Objekte zusammengefaßt (sog. Kapselung).
Weiterhin wird nunmehr auch berücksichtigt, was mit diesen Objekten geschieht. Eine Gliederung in Deklarationsteil und Prozedurteil ist nicht mehr notwendig.
Einen weiteren wichtigen Aspekt stellt die sog. Vererbung dar, die es ermöglicht, untergeordneten Objekten, durch Manipulation übergeordneter Objekte, andere Merkmale zuzuordnen.
Programmiersprachen, die die Objektorientierte Programmierung unterstützen sind z. B. Smalltalk und C++.

Objektorientierte Sprache
(Computer, Programmierung)
siehe OOP; Die Grundelemente einer objektorientierten Sprache sind Kapselung, Vererbung und Polymorphie.

Objektprogramm
(Computer, Programmierung
Andere Bezeichnung für Maschinenprogramm.

Objektrechte
(Netzwerk)
Einem Trustee können folgende Objektrechte zugeordnet werden:
  • S - Supervisor,
  • B - Browse,
  • C - Create,
  • D - Delete und
  • R - Rename;
Für den "normalen" User reicht das Recht "Browse" aus, die anderen Rechte braucht der Administrator.

Objektsprache
(Computer, Programmierung)
Andere Bezeichnung für interner Code.

Objektverknüpfung
(Computer)
siehe OLE.

Oblique
(Computer)
nicht modifizierte, sondern ausschließlich digital gekippte Schriften (im Gegensatz zu "kursiv" oder "italic", bei denen die Zeichen modifiziert sind)

obscure
(Computer)
bedeutet etwa soviel wie: unverständlich, unbegreiflich, unbekannt usw. Deutsche Hacker sagen hierfür übrigens: "tiefschwarz".  

OCC
(Abk, Internet)
(out of character); Der User ist als wirklicher Mensch nicht in der MUD-Rolle.

OCR
(Abk, Computer,Grafik)
(Optical Character Recognition); Abkürzung für die Texterkennung. Mit Hilfe der Texterkennung ist es möglich, schriftlich gedruckte Dokumente in eine Datenform zu übertragen, die mit dem Computer verarbeitet werden kann. Dabei wird über einen Scanner eine Grafikdatei der Vorlage erzeugt, die in einem Texterkennungsprogramm auf ihren Textinhalt analysiert wird. Nach dem Erkennungsvorgang liegen die Texte im ASCII-Zeichensatz oder im ANSI-Zeichensatz vor.

OCR-Schrift
(Abk, Computer)
Bezeichnung für festgelegte Schriften (nach DIN), die bei der Texterkennung (OCR) zum Bitmapvergleich herangezogen werden. Dabei wird jedes zu erkennende Zeichen mit dem Zeichen der OCR-Schrift verglichen. Während die beiden Schriften OCR-A und OCR-B für gedruckte Zeichen (in sog. Maschinenschrift) verwendet werden, ist die Schrift OCR-H ein Vergleichsmuster zur Erkennung von handgeschriebener Blockschrift (in Großbuchstaben).

Octett
(Computer)
Ein Byte besteht aus 8 bit - diese Acht soll an dieser Stelle ausgedrückt werden. Früher gab es auch Rechnersysteme, die mit 6, 7 oder 9 bit gearbeitet haben.  

ODAPI
(Abk, Computer, Datenbank)
(Open Database Application Programming Interface); eine Schnittstelle, die die Kommunikation zwischen Datenbanken und Anwendungsprogrammen gewährleisten soll.

ODBC
(Abk, Computer, Datenbank)
(Open Database Connectivity); Schnittstelle, die den Zugriff aus einem Anwendungsprogramm auf unterschiedliche Datenbanksysteme erleichtert

odd parity
(Netzwerk)
zu deutsch: ungerade Parität. Das sogenannte "Paritätsbit" dient der Datensicherheit. Hiermit arbeitet man beispielsweise bei der Datenübertragung, aber auch bei der Datenaufzeichnung auf Diskette oder Festplatte.
Das System fügt die Prüfbits den Daten-Bytes (= 8 Bits) hinzu und bildet eine Art Prüfsumme. Bei der Datenaufzeichnung bzw. -übertragung kann das System nun selbständig prüfen, ob ein fehlerhaftes Byte vorliegt oder nicht.
Man unterscheidet drei Arten von Paritätsprüfungen: even parity - gerade Parität, odd parity - ungerade Parität, no parity - keine Parität.

ODER-Verknüpfung
(Computer)
Eine Funktion in der booleschen Algebra, die einen Ausgang dann auf 1 setzt, wenn ein oder beide Eingäng(e) den Wert 1 hat/haben. Haben beide Eingänge den Wert 0, so wird auch der Ausgang auf 0 gesetzt.

ODF
(Abk, Computer)
(OpenDocument Format); offener Standard für Dateiformate, wird z. B. von OpenOffice benutzt; Microsofts versucht, mit dem offenen Dokumentenstandard OpenXML das wahrlich offene ODF zu verdrängen.

ODI
(Abk, Computer, Netzwerk)
  1. (Open Data-Link Interface); ODI ist eine von Novell entwickelte, universelle Schnittstelle zwischen Netzwerkkartentreiber und Protokoll. Das Gegenstück von Microsoft ist NDIS.
  2. (Open Desktop Interface)

ODINSUP
(Abk, Computer, Netzwerk)
(Open Data-Link Interface Network driver interface specification SUPport)  

OEB
(Abk, Computer)
(Open eBook Standard); Format für digitale Bücher, die mit dem eBook gelesen werden können; Version 1.0 wurde im September 1999 verabschiedet. Im Gegensatz zu PDF passt sich das Layout dem Gerätefenster an wie ein HTML-Dokument.

OEM
(Abk, Computer)
(Original Equipment Manufacturer); Produzent, dessen Produkte unter fremden Firmennamen verkauft werden; billige Software-Lizenz, Diese Software darf nur mit einem neuen PC-System verkauft werden. Microsoft verdongelt z. B. Windows 2000-OEM-Versionen über die BIOS- und Festplatten-ID mit der Hardware, um eine Installation auf einem anderen PC zu verhindern. (vergleiche DSP)  

offene Architektur
(Computer)
Bezeichnung für ein Computersystem, das so aufgebaut ist, dass es durch zusätzliche Komponenten erweitert werden kann.

offenes System
(Computer)
Bezeichnung für ein Kommunikationssystem, das aufgrund seines Aufbaus die Kommunikation mit beliebigen Einrichtungen wie z. B. Netzwerken oder Datensichtstationen zuläßt. Eine entsprechende Grundlage für solche Systeme stellt das OSI-Schichtenmodell dar.

Office 95
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 95

Office 97
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 97

Office 2000
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2000

Office 2001
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2001

Office 2004
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2004

Office 2010
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2010

Office 2011
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2011

Office 2013
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2013

Office 2016
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office 2016

Office Inovation Center
(Computer)
Im Office Innovation Center (OIC) der Fraunhofer Gesellschaft wird die Zukunft der Arbeit erforscht, gelebt und demonstriert. Hier arbeiten Experten von f¸nf Fraunhofer-Instituten zusammen an prototypischen Lˆsungen rund um die B¸rowelt der Zukunft. Bund, Land und zahlreiche Unternehmen unterst¸tzen das in Deutschland einmalige Projekt. Der Sitz des Fraunhofer OIC ist auf dem Gel‰nde des Media Forums in Stuttgart. (62)

Office XP
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; siehe MS-Office XP

Office:mac 2001
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für den Macintosh

offline
(Computer, Datenbank, Netzwerk)
Man spricht ganz allgemein von ”offline”, wenn keine Datenverbindung besteht. Diesen Zustand gibt es beispielsweise zwischen Personalcomputer und Drucker, aber auch zwischen PC-Modem und Datenbank (Netz) usw. Das Gegenteil von offline ist online.

Offline-Reader
(Computer, Netzwerk)
Bezeichnung für ein Programm, das zur Kommunikation mit einer Mailbox (vgl. BBS) oder einem Netzwerk konzipiert ist, um vorher festgelegte Daten abzurufen. Mit dem Offline-Reader kann man zunächst festlegen, welche Informationen man abrufen will (daher muß der Offline-Reader diese Informationsangebote enthalten).
Dann baut der Offline-Reader die Verbindung auf, empfängt die gewünschten Daten und unterbricht die Verbindung. Jetzt kann man die Daten in aller Ruhe auswerten, ohne dafür in dieser Zeit Gebühren (in Form von Telefonkosten, Online-Gebühren etc.) bezahlen zu müssen.

OFX
(Abk, Internet)
(Open Financial Exchange); amerikanischer Standard für Online-Geldgeschäfte; basiert auf SSL  

Ogg Vorbis
(Computer, Internet)
Das von Xiph.org unter Open Source entwickelte patentfreie Audiokompressionsverfahren hat deutlich bessere Soundqualität als MP3. (21 17/2002 S. 22)
Stifthttp://www.xiph.org  

OHA
(Abk, Computer, Internet)
(Open Handset Alliance); Firmenkonsortium von Handyherstellern, Softwareunternehmen und Netzbetreibern (21, 23/09, S.87)

ohdh
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "old habits die hard", zu deutsch: Was der Bauer nicht kennt... (14)  

OIC
(Abk, Computer)
(Office Innovation Center); Im Office Innovation Center (OIC) der Fraunhofer Gesellschaft wird die Zukunft der Arbeit erforscht, gelebt und demonstriert. Hier arbeiten Experten von f¸nf Fraunhofer-Instituten zusammen an prototypischen Lˆsungen rund um die B¸rowelt der Zukunft. Bund, Land und zahlreiche Unternehmen unterst¸tzen das in Deutschland einmalige Projekt. Der Sitz des Fraunhofer OIC ist auf dem Gel‰nde des Media Forums in Stuttgart. (62)

oic
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "Oh, I see".

Oikarinen
(Internet, Pionier)
Jarkko Oikarinen; 1988 wurde von dem finnischen Studenten Jarkko Oikarinen IRC entwickelt. Es sollte der Kommunikation zwischen den Universitäten in Echtzeit dienen.    

OKI
(Computer)
Hersteller u. a. von Laserdruckern und Scannern
Stifthttp://www.oki.de

oktal
(Computer)
Als oktal werden Werte bezeichnet, die dem Oktalsystem entsprechen und somit auf der Zahl 8 basieren.  

OLAP
(Datenbank)
Bei einer OLAP-Datenbank werden die Daten nicht in Feldern und Spalten gespeichert sondern in Dimensionen und Ebenen.

Old Economy
(Internet)
klassische Wirtschaft im Gegensatz zur New Economy (E-Business)

OLE
(Abk, Computer)
(Object Linking and Embedding), Objekte verschiedener Anwendungen verknüpfen und einbetten.
Diese Fähigkeit von Windows-Programme erleichtert das Einklinken von Objekten (z. B. Grafiken) in Textdokumente.
Diese Verknüpfung ist dynamisch. Probleme können für die Vertraulichkeit oder für die Dateigröße entstehen, weil z. B. beim Einbetten eines Diagramms aus Excel in PowerPoint oder Word die ganze Tabelle über die Zwischenablage weitergegeben wird...

OLE 2.0
(Abk, Computer)
(Object Linking and Embedding); Bestandteil von Windows 95 und Windows NT (nicht mehr nur Bestandteil des Anwendungsprogramms, das dann über das Betriebssystem gestülpt wurde)

OLED
(Abk, Computer)
(Organische lichtemittierende Diode oder auch Organic Light Emitting Diode); preisgünstige LED; OLEDs sind leicht auf großen Flächen herzustellen und leuchten in allen Farben des Spektrums. Wissenschaftlern der TU Dresden ist es 2001 gelungen, die technischen Eigenschaften der Leuchtdioden entscheidend zu verbessern. OLEDs bestehen aus einem Raster winziger Leuchtdioden in Rot, Grün und Blau, sie sind dünner, besser und billiger als TFT, sie haben keine Hintergrundbeleuchtung und brauchen weniger Strom (21)

Olivetti
(Computer)
italienische Hardwarefirma; Hersteller z. B. von Druckern und dem PDA daVinci
Stifthttp://www.olivetti.de

Olliance
(UNIX)
Linux-Distributor
Stifthttp://www.olliance.com

OLPC
(Abk, Computer)
(One Laptop Per Child); Das Projekt "One Laptop Per Child" ("Ein Laptop pro Kind") wird von einer gemeinnützigen Organisation in Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute for Technology (MIT) entwickelt. Die 100-$-Geräte sollen statt einer Festplatte mit 500 MByte Flash-Speicher ausgerüstet und mit dem freien Betriebssystem Linux betrieben werden. Bei der Einführung 2007 war das XO-Notebook allerdings fast doppelt so teuer wie geplant.
In einer Kooperation mitdem Chiphersteller Marvell soll bis Januar 2011 ein Tablet für unter 100 $ auf den Markt gebracht werden. (301 28.05.2010 12:09)
Stifthttp://www.olliance.com
Stifthttp://www.laptop.org

Olympus
(Computer)
Hardwarefirma; Hersteller z. B. von Digitalkameras
Stifthttp://www.olympus.de  

Omidyar
(Internet, Pionier)
Pierre Omidyar; Firmengründer des Online-Auktionhauses eBay; Er benannte das Projekt 1995 nach seiner Beratungsfirma "Echo Bay" (allerdings war echobay.com schon belegt).

OmniGroup
(Internet)
Softwarefirma; Hersteller des Browsers OmniWeb
Stifthttp://www.omnigroup.com

OmniWeb
(Internet)
Browsers des Softwarehersteller OmniGroup für den Mac
Stifthttp://www.omnigroup.com  

On the fly
(Computer)
Schriften und Zeichen werden nicht per Download generiert, sondern im PC mittels einer Master-Outline-Datei, in der die Umrisse (Hüllkurven) der Zeichen gespeichert sind. Verschiedene Größen werden im PC durch Umrechnung skaliert und dann erst zum Drucker geschickt.

on-line-Betrieb
(Computer)
Auch On-line-Betrieb. Wörtlich übersetzt ’Betrieb an der Leine, unter Verbindung’.
Der Begriff beschreibt die Nutzung eines Computers, während dieser über eine Datenleitung mit einem anderen Computer in Verbindung steht.
Damit kann z. B. das Arbeiten an einem Rechner im Netzwerk gemeint sein, der von einem zentralen Steuerrechner (Server) abhängig ist. Der Begriff wird auch häufig bei der Datenfernübertragung verwendet. Ein typischer online-Betrieb ist z. B. das Schreiben einer E-Mail Nachricht, während man über die Telefonleitung mit einer Mailbox oder z. B. einem Informationssystem wie CompuServe verbunden ist. Im dazu gegensätzlichen offline-Betrieb würde man den E-Mail-Text schreiben, während die Verbindung nicht aktiv ist und hinterher den fertigen Text in die Mailbox übersenden. Bei der Datenfernübertragung wird ein offline-Betrieb zur Kosteneinsparung eingesetzt, da in dieser Phase keine Verbindungsgebühren anfallen.

online
(Computer, Datenbank, Netzwerk)
Man spricht ganz allgemein von ”online”, wenn eine Datenverbindung besteht. Diesen Zustand gibt es beispielsweise zwischen Personalcomputer und Drucker, aber auch zwischen PC-Modem und Datenbank (Netz) usw. Das Gegenteil von online ist offline.

Online Datenbanken
(Computer, Datenbank, Internet, Netzwerk)
Datensammlungen verschiedenster Sachgebiete, die von privaten Anbietern Interessenten gegen eine Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Der Zugang erfolgt mittels eines Datenendgerätes (PC, Datensichtgerät, Fernsehgerät mit Btx-Decoder...) über eine Leitung - deshalb ”Online”.

online/offline
(Computer)
Ein Drucker ist erst dann für Daten vom Textprogramm empfangsbereit, wenn die Anzeige auf online geschaltet ist. Bei einem Laserdrucker kann es etwas länger dauern, bis er warmgelaufen und empfangsbereit ist.

Online-Banking
(Computer)
Kontoverwaltung über das Internet, siehe auch eCommerce

Online-Datenbank
(Computer, Datenbank, Internet, Netzwerk)
Eine Datenbank, die gleichzeitig für mehr als einen Anwender nutzbar und per Datenfernübertragung oder einer Mailbox erreichbar ist (vgl. BBS, BTX). Solche Datenbanken werden ständig aktualisiert.

Online-Dienst
(Computer)
Wenn der ISP außer dem Zugang zum Internet noch weitere Dienste für seine Mitglieder anbietet, spricht man von einem Online-Dienst.
Große Online-Dienste in Deutschland sind T-Online, AOL und CompuServe
Stift http://www.t-online.de
Stift http://www.aol.de
Stift http://www.compuserve.de

Online-Hilfe
(Computer)
siehe Hilfefunktion.

Online-Shop
(Internet)
Laden im Internet; Plattform für eCommerce

Onlinespiel
(Internet)
Computerspiel im Internet; z. B. World of Warcraft

Onscreen Display
(Computer, Grafik)
Die Geometrie des Monitors läßt sich per Knopfdruck mit dem Onscreen Display einstellen. Die Menüs unterscheiden sich von Monitor zu Monitor. Wichtige Werte wie Helligkeit, Kontrast, Bildgröße, Farbkorrektur oder Bildposition etc. lassen sich so regulieren. (61)  

OO
(Abk, Internet)
Akronym für "ordentlicher Offliner". Hiermit bezeichnen Hacker "normale" Teilnehmer beispielsweise im Internet oder unter Datex-P.

Oompa Loompa
(Computer)
erster Virus für Mac OS X; Er gibt sich als Sammlung von Screenshots des kommenden Betriebssystems Mac OS X 10.5 aus und verbreitet sich über iChat

OOP
(Abk, Computer)
(Objektorientierte Programmierung); durch objektorientierte Programmierung besteht das Gesamtprogramm aus vielen unabhängigen Komponenten (Objekten), die je eine bestimmte Rolle im Programm spielen und die miteinander auf vorgegebene Weise sprechen. Beispiele sind u. a. Simula, Smalltalk, Delphi und Visual Basic.

ootb
(Abk, Internet)
Akronym für "out of the box", zu deutsch: gerade erst aus der Kiste, brandneu. Beispiel: this OS release is ootb - diese Betriebssystemversion ist brandaktuell. (Hackerslang).  

Opcode
(Computer)
Abk. für operation code.

Open Access
(Computer, Datenbank)
Ein Anwendungspaket der Firma SPI, das aus einer Datenbank, einer Tabellenkalkulation, einer Mailbox-Software und einer Textverarbeitung besteht. Open Access läuft unter MS-DOS.

Open Group
(UNIX)
Linux-Distributor
Stifthttp://www.opengroup.org

Open Source
(Computer)
Das Geheimhalten des Quellcodes eines Programms soll den Hersteller vor Einnahmeverlusten schützen. Bei Windows z.B. führte das zur Vergrößerung der Macht von Microsoft und des Reichtums von Bill Gates - aber niemand weiß genau, was auf seinem Rechner wirklich passiert.
Wenn der Quellcode offen liegt, können weltweit Entwickler mitarbeiten.
Musterbeispiele der Open Source-Bewegung sind Linux und Apache.
Der von Richard Stallman begründete Begriff der freien Software wurde durch eine kleine Minderheit gegen die erdrückende Übermacht proprietärer Produkte benutzt. Erst als ihm Eric Raymond ein theoretisch-historisches Fundament verlieh und dabei von ideologischen Ballast befreite, fand er als Open Source breitere Akzeptanz.

Open Type
(Computer, Grafik)
plattformunabhängiges Schriftformat

OpenBSD
(Abk, Computer, UNIX)
(Berkeley Software Distribution); UNIX-Variante; siehe auch BSD, NetBSD und FreeBSD
Stifthttp://www.openbsd.org

OpenGL
(Abk, Computer)
(Graphics Language); OpenGL ist eine Softwareoberfläche zur Erstellung von zwei- und dreidimensionaler Grafik unabhängig von Fenster- und Betriebssystem oder der Hardware.

OpenID
(Computer, Internet)
Web-Ausweis; Die OpenID Foundation kümmert sich um den offenen Standard OpenID zur Identifizierung und Authentifizierung von Anwendern im Netz. Mit einer Single-Sign-On-Lösung können Anwender ihre Web-Identität festlegen, und mit der portablen Web-Identität sollen die zahlreichen unterschiedlichen Benutzernamen und Passwörter im Internet überflüssig werden. (35 04/2008 S.38)

OpenOffice
(Computer)
kostenloses Office-Programm von SUN mit der gleichen Grundlage wie das kostenpflichtige StarOffice (in SuSE Linux 8.0 kostenlos enthalten), aber ohne Fonts und Cliparts
Stifthttp://www.OpenOffice.org

OpenOffice 1.1
(Computer)
kostenloses Office-Programm von SUN mit der gleichen Grundlage wie das kostenpflichtige StarOffice 6.1 (80 Euro), aber ohne Vorlagen, Cliparts und Rechtschreibprüfung
Stifthttp://www.OpenOffice.org

OpenOffice.org
(Computer)
kostenloses Office-Programm; Nachfolger von OpenOffice; 2008 in der Version OpenOffice.org 3
Stifthttp://www.OpenOffice.org

OpenSolaris
(Computer)
Ab 2004 stellt SUN eine Open-Source-Version seines auf dem UNIX-Systems V Release 4 basierenden Solaris als OpenSolaris zur Verfügung.
Stifthttp://www.OpenSolaris.org

OpenSuse
(Computer)
SuSe-Linux-Distribution; 2008 in der Version 11
Stifthttp://www.OpenSuse.org

OpenXML
(Computer)
Microsofts versucht, mit dem offenen Dokumentenstandard OpenXML das wahrlich offene ODF zu verdrängen.

Opera
(Computer, Internet)
kleiner, schneller und leistungsstarker norwegischer Internet-Browser für (fast) alle Betriebssysteme und Sprachen;
Stifthttp://www.opera.com

Operand
(Computer)
Der Operand stellt die in einem Befehl zu verarbeitenden Daten dar. Die Adresse des Operanden ist Bestandteil des Befehls. Der Inhalt eines Operanden ist beliebig (z. B. Bitmuster in Form von Text oder Sprache, alphanumerische Daten usw.).

Operating System
(Computer)
engl. Bezeichnung für Betriebssystem.

Operation
(Computer)
Andere Bezeichnung für Befehl.

operation code
(Computer)
Beim operation code handelt es sich um den Teil einer Anweisung in Maschinensprache.

Operator
(Computer)
Operatoren geben an, auf welche Weise die Werte oder Bezüge einer Formel verarbeitet werden sollen. Arithmetische Operatoren sind z. B. das Pluszeichen (+), das Minuszeichen (-) usw., Vergleichsoperatoren sind z. B. das Kleiner-als-Zeichen, das Ungleich-Zeichen usw.

OPL
(Abk, Computer)
Bezeichnung für eine von der Firma Yamaha hergestellte Chip-Serie, die zur Klangerzeugung auf Soundkarten verwendet wird.

OPREMA
(Computer)
Die für die Firma Zeiss/Jena (DDR) entwickelte OPREMA war wahrscheinlich der schnellste Relaiscomputer, der je gebaut wurde. (75 S 110)

Opt-In
(Internet)
Verfahren, bei dem der Empfang von Nachrichten explizit bestätigt werden muss (siehe auch Double Opt-In)

Opteron
(Computer)
AMD hat im Mai 2003 die Server-CPU Opteron (Codename "Sledgehammer") mit 64-Bit-Erweiterungen (AMD64) vorgestellt. Der Prozessor hat 940 Pins und passt in den Sockel 940. Er unterstützt Intels ISSE2-Befehlserweiterung. (22 6/2003 S. 14)

Opto-Electronic
(Computer)
Bezeichnung für einen Bereich, in dem optische mit elektronischen Bauteilen kombiniert werden. So muß man z. B. für die Übertragung mit Lichtwellenleitern die zu übertragenden elektrischen Signale mit Hilfe eines Optokoplers in optische Signale umwandeln und umgekehrt. Auch in der Halbleiter Technik sind viele Elemente opto-elektronisch aufgebaut.    

OR-Verknüpfung
(Computer)
siehe ODER-Verknüpfung

Oracle
(Computer, Datenbank)
relationales Datenbanksystem, das von der Oracle Corporation seit 1984 für viele Betriebssysteme verkauft wird
Stifthttp://www.oracle.de

Oracle Corporation
(Computer, Datenbank)
Herstellerfirma des relationales Datenbanksystems Oracle; Chef ist Larry Ellison (61)
Stifthttp://www.oracle.de

Orange Book
(Computer)
Als Fortsetzung des Red Book ist das Orange Book für beschreibbare CDs zuständig. Hierzu gehören die Kodak-Photo-CD, einmal beschreibbare WORM-CDs und mehrmals beschreibbare MO-CDs.
siehe auch CD-Format

Organization
(Netzwerk)
(O);Containerobject der NDS von NetWare 4.x; bezeichnet ein Unternehmen, eine Bildungseinrichtung oder Behörde; liegt stets in der [Root] oder in einem Country-object; enthält nur Leaf-objects oder Organizational Units; Beim Installieren von NetWare wird ein Objekt "Organization" angelegt, das den User "Admin", das Serverobjekt SERVER und die Volumenobjekte SERVER_SYS und SERVER_VOL1 enthält.

Organizational Unit
(Netzwerk)
(OU);
  1. Containerobject der NDS von NetWare 4.x; bezeichnet eine Abteilung, einen Geschäftsbereich, eine Projektgruppe oder einen Fachbereich; liegt in einem Organizations-object; enthält Leaf-objects oder weitere Organizational Units
  2. Innerhalb einer Windows 2000 Domäne können OUs erstellt werden, innerhalb derer Benutzer, Benutzergruppen, Drucker und weiter OUs definiert werden können.

Organizer
(Computer)
  1. Mini-Computer zur Verwaltung der persönlichen Daten; kleiner als ein Notebook;
    Beispiele: Palm Pilot, PSION, Newton, Avigo oder HP 360 und Philips Velo mit Windows CE u. a.
  2. Softwareprogramm zur Verwaltung der Daten von Einzelpersonen und Gruppen; z. B.Lotus Organizer, MS Outlook
  3. Mini-Computer zur Verwaltung der persönlichen Daten; kleiner als ein Notebook;
    Beispiele: Palm Pilot, PSION, Newton, Avigo oder HP 360 und Philips Velo mit Windows CE u. a.
u. a.

Origami
(Abk, Computer)
UMPC; auf der CeBIT 2006 von Microsoft und Intel unter dem Codenamen Origami vorgestelltes Konzept eines kleinen Computers in der Größe eines DIN A5-Blattes mit Windows XP und Touchscreen; Sie sollen etwa 1000 € kosten

origin
(Netzwerk)
Bezeichnung für eine Art Absenderzeile unter einer Nachricht.

ORM
(Abk, Computer)
(Objekt-relationales Mapping); Verbindung von objektorientierter Programmierung (OOP) mit relationaler Datenbankrelationaler Datenbank  

OS
(Abk, Computer)
(Operating System); Betriebssystem eines Computers; Software eines Rechners, die unbedingt vorhanden sein muß, damit die Hardware für Anwendungsprogramme genutzt werden kann. Es ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer.
Das BS organisiert die Zusammenarbeit der Zentraleinheit (CPU) eines Computers mit den Peripheriegeräten und verwaltet die Dateien und Programme.
Beispiele: CP/M, MS-DOS, PC-DOS, DR-DOS, Novell-DOS, Mac OS, Windows 95, OS/2 Warp, Windows NT, UNIX, Linux, Be OS, Rhapsody usw.
Weitere Informationen:
Stift http://www.yahoo.de/Computer_und_Internet/Betriebssysteme/
Stift http://www.yahoo.com/Computers_and_Internet/Operating_Systems/

OS X
(Abk, Computer)
(Operating System X); 2008 nannte Apple sein Betriebssystem Mac OS X um, weil es außer auf Macs auch auf anderen Geräten genutzt wird, z. B. auf dem iPhone und dem iPod touch (21 14/2008 S. 18)

OS X 10.7
(Abk, Computer)
(Operating System X); 2011 führte Apple sein Betriebssystem Lion ein, das einige Funktionen von iOS auf dem Mac übernimmt (21 17/2011 S. 26)

OS X 10.8
(Abk, Computer)
(Operating System X); 2012 führte Apple sein Betriebssystem Mountain Lion ein.

OS/2
(Abk, Computer)
(Operating System 2 = Betriebssystem Nr. 2). Multitaskingfähiges Betriebssystem von IBM. Ursprünglich in einer Kooperation von Microsoft und IBM als Nachfolger von DOS entwickelt und erstmals 1988 zusammen mit der PS/2-Produktlinie von IBM auf den Markt gebracht.
Nachdem Microsoft sich aus der Kooperation löste und mit MS-Windows eigene Ziele verfolgte, wurde OS/2 insbesondere ab der Version OS/2 2.1 eigenständig von IBM als Konkurrenz zu MS-Windows weiterentwickelt.
Obwohl OS/2 ein großes Leistungs-Spektrum aufweisen kann, konnte es bis jetzt gegenüber MS-Windows nur einen geringen Marktanteil erobern. Hierfür dürften mehrere Gründe verantwortlich sein:
  1. OS/2 unterstützt die vielfältige PC-Hardware (Computer und Peripherie) nicht immer vollständig bzw. OS/2 wird von vielen Hardware-Herstellern nicht unterstützt.
  2. Aufgrund seiner größeren Leistungsfähigkeit und Komplexität ist der Einsatz und die Konfiguration für ungeübte Anwender häufig schwierig.
  3. Das Angebot an Anwendersoftware, die die Eigenschaften von OS/2 voll ausnützen, ist deutlich niedriger als von Windows-Software.
Zur Bedienung verfügt OS/2 ab der Version 1.1 über eine grafische Benutzeroberfläche (Workplace-Shell, Präsentations-Manager), seit der Version 3.0 Warp wurde die Bedienung stark objektorientiert. OS/2 unterstützt DOS und Windows-Anwendungen vollständig und kann als echtes 32-Bit Betriebssystem auf allen PCs mit 80386-Prozessor aufwärts bis zu 4 Gbyte Arbeitsspeicher direkt verwalten. Bei Nutzung des zusätzlich zum FAT-System unterstützten HPFS-Dateisystems können lange Dateinamen (254 Zeichen) verwendet werden.
Weitere Informationen:
Stift http://www.os2-inside.de

OS/2 2.0
(Abk, Computer)
Betriebssystem von IBM, nach Trennung zwischen IBM und Microsoft Konkurrent zu Windows NT

OS/2 2.1
(Abk, Computer)
reines 32-bit-Multitasking-Betriebssystem von IBM, grafische Benutzeroberfläche, sowohl OS/2- als auch Windows- und DOS-Programme laufen, Mindestanforderung: 80386SX, 4 MB RAM, 35 MB Platz auf der Festplatte, vielfach besser als Windows NT

OS/2 Merlin
(Abk, Computer)
32-Bit-Betriebssystem von IBM; Nachfolger von Warp, April 1996 vorgestellt; mit Spracherkennung für Befehle und Diktate

OS/2 Warp
(Abk, Computer)
aktuelle OS/2-Version; 32-Bit-Betriebssystem von IBM; vor Windows 95 auf dem Markt, sehr stabil und sicher, geeignet für sensible Daten (z. B. Zahlungsverkehr);
Es gibt auch eine spezielle Netzwerkversion für Unternehmen.
Hardware-Empfehlung: Pentium 100, 32 MB RAM, 1 GB HD
Weitere Informationen:
Stift http://www.os2-inside.de
Stift http://www.os2net.demon.nl/frame/index
Stift http://www.yahoo.com/Computers_and_Internet/Operating_Systems/
Stift http://www.software.ibm.com/os/warp/

OSD
(Abk, Computer,Grafik)
(On-Screen-Display); Was zunächst nur als visuelle Einstellhilfe gedacht war, nutzen einige Monitor-Hersteller jetzt allerdings zum Einsparen von Produktionskosten.

OSI
(Abk, Netzwerk)
(Open Systems Interconnection); Ein Begriff, der eine Reihe von Protokollen und Referenzmodellen bezeichnet, die von der ISO entwickelt wurden Im Rahmen seiner Tätigkeit hat dieses Komitee unter anderem 1984 das OSI-Schichtenmodell entwickelt. Es beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Hardware und Software in einem schichtenförmigen Aufbau, um eine Kommunikation zu ermöglichen.

OSI 8073
(Abk, Netzwerk)
(Connection Oriented Transport Protocol Specification); Protokoll der Digital Network Architecture;

OSI-Referenz-Modell
(Abk, Netzwerk)
auch OSI-Schichtenmodell; das am meisten benutzte Netzwerkmodell; 1977 gründete die ISO ein Unterkomitee zur Entwicklung von herstellerunabhängigen Datenkommunikationsstandards, 1984 wurde das OSI-Modell erlassen und entwickelte sich zu einem internationalen Standard;
Die 7 Schichten des OSI-Modells:
7. Anwendungsschicht;
6. Darstellungsschicht;
5. Sitzungsschicht oder Kommunikationssteuerungsschicht;
4. Transportschicht;
3. Netzwerkschicht oder Vermittlungsschicht;
2. Datensicherungsschicht oder Sicherungsschicht;
1. Bitübertragungsschicht;
Auf der Senderseite stellt jede Schicht den Daten einen Kopf voran, den auf der Empfängerseite nur die entsprechende Schicht erkennt, abtrennt und den Rest höherschickt.

OSI-Schichtenmodell
(Abk, Netzwerk)
auch OSI-Referenz-Modell; Ein von der ISO entwickeltes Kommunikationsprotokoll, das allgemeine Festlegungen/Regeln für die Kommunikation in Netzwerken enthält. Das OSI-Schichtenmodell ist in sieben Schichten (sog. Layer) organisiert, die man in drei sog. Anwendungsschichten und in vier sog. Transportschichten unterteilen kann. Die Anwendungsschichten enthalten Regeln für den Aufbau und den Abbau einer Sitzung, für die Datendarstellung und für anwendungsnahe Grundfunktionen (z. B. Daten- und Dateiübertragung). Die Transportschichten enthalten Regeln für den physikalischen Aufbau einer Sitzung, für die Synchronisation einer Verbindung, für die Wegbestimmung (Routing) und für den logischen Verbindungsaufbau.

OSPF
(Abk, Netzwerk)
Open Shortest Path First); Protokoll der Internet Protokoll-Suite; Netzwerkschicht; Verbindungsstatus-Leitwegsuche; Während RIP nur ein Paket nur über 15 Router leiten kann, bedient OSPF über 65000.

ostgotisch
(Computer)
Bezeichnung aus der Hackersprache für hochgradig dilettantische Programme. "Ostgotisch" ist die Steigerung von gotisch. Im Englischen sagt man "rude".  

OTA
(Abk, Netzwerk)
(Over The Air Programming); Dieses Verfahren soll Handybesitzern die Konfiguration von Diensten wie WAP abnehmen - eine SMS vom Provider reicht aus, um alle Einstellungen automatisch vorzunehmen. Diese Funktion lässt sich aber auch zum das Einschleusen von Trojanern missbrauchen.

OTDR
(Abk, Netzwerk)
(Optical Time Domain Reflectometer)

Otellini
(Pionier)
Paul Otellini; Fünfter Intel-Chef; Er löste am 18. Mai 2005 Craig R. Barrett ab.

otoh
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "on the other hand", zu deutsch: andererseits.

OTPS
(Computer)
(One-Time Pad Simulation); Verschlüsselungsverfahren, arbeitet im Gegensatz zu DES mit wenig Operationen und mit längeren Schlüsseln

ottomh
(Abk, Internet)
Akronym für "on the top of my head", zu deutsch etwa: zu aller oberst, zu aller erst.  

OU
(Abk, Netzwerk)
siehe Organizational Unit

Oughtred
(Computer, Pionier)
Der englische Mathematiker William Oughtred (1574 - 1660) gestaltete 1622 den logarithmischen Rechenschieber in seiner endgültigen Form.

Outline
(Computer)
Komfortable Möglichkeit zur Schriftgestaltung. Das Zeichen besteht dabei nur aus einer äußeren Umrahmung, mit der das Aussehen des Zeichens beschrieben wird. Diese Technik erfordert eine leistungsfähige Hardware.

Outline-Schriften
(Computer)
Bei Outline-Schriften oder -Fonts werden nur die Ränder der Zeichen berechnet, so daß sie leichter skalierbar sind.

Outlining
(Computer)
Gliederungsfunktion

Outlook
(Computer,Netzwere)
Microsoft Outlook ist Bestandteil von MS-Office 97. Es bildet die Schaltzentrale einer Microsoft-Office-Installation und besitzt Groupware-Funktionen.

Outpost
(Internet)
Agnitum Outpost Free ist ein Freeware-Firewall-Programm
Stifthttp://www.agnitum.com  

Overflow
(Computer)
engl. Bezeichnung für Überlauf.

overflow PDL
(Abk, Computer)
PDL ist die Abkürzung für "push down list", zu deutsch: Liste der zu erledigenden Angelegenheiten. Wenn man sich diese Liste nicht mehr merken kann, ist dies ein "overflow" und man muß sich Notizen machen. Diese schriftliche Liste ist der "overflow PDL".

Overlay
(Video)
Gemeint ist bei der Videobearbeitung damit das Einstanzen eines Videobilds in ein Bildschirmfenster des Computers auf analoger Basis (ähnlich einem Genlock). War früher typisch für Videodigitalisierungs- und MPEG-Wiedergabe-Karten.

Overriding
(Java)
Overriding (in Java) ist ein Vorgang, bei dem eine Methode in einer Subklasse erstellt wird, die die gleiche Unterschrift (Name, Zahl und Typ der Argumente) hat wie eine Methode in einer Superklasse. Durch diese neue Methode wird die Methode der Superklasse verborgen bzw. überschrieben.        

Ozzie
(Computer)
Der Microsoft-Gründer Bill Gates will sich ab Juli 2008 nur noch um die Bill & Melinda Gates Foundation kümmern. Ray Ozzie, Erfinder von Lotus Notes und mit der Übernahme seiner Firma Groove Networks zu Microsoft gekommen, wird von Gates den Titel des Chief Software Architect übernehmen. (301 16.06.2006 00:43)
Stifthttp://www.microsoft.com

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