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Lexikon-Anfang Begriffe aus der Computerwelt
zusammengestellt und bearbeitet von Wolfgang Bergt
2. Buchstabe:
zweiter Buchstabe ist Sonderzeichen zweiter Buchstabe ist A zweiter Buchstabe ist B zweiter Buchstabe ist C zweiter Buchstabe ist D zweiter Buchstabe ist E zweiter Buchstabe ist F zweiter Buchstabe ist G zweiter Buchstabe ist H zweiter Buchstabe ist I zweiter Buchstabe ist J zweiter Buchstabe ist K zweiter Buchstabe ist L zweiter Buchstabe ist M zweiter Buchstabe ist N zweiter Buchstabe ist O zweiter Buchstabe ist P zweiter Buchstabe ist Q zweiter Buchstabe ist R zweiter Buchstabe ist S zweiter Buchstabe ist T zweiter Buchstabe ist U zweiter Buchstabe ist V zweiter Buchstabe ist W zweiter Buchstabe ist X zweiter Buchstabe ist Y zweiter Buchstabe ist Z Erläuterungen Zeichen-Eingabefeld

Anfangsbuchstabe: S (S* bis SK)

(211 Begriffe)
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vor
 

S.M.A.R.T.
(Abk)
(Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology); ein von IBM und Compaq initiierter offener Industriestandard für Festplattenlaufwerke, das der frühzeitigen Warnung vor vorhersehbaren Fehlern dienen soll.

S-Commerce
(Internet)
Silent Commerce; Wirtschaftsprozesse als reiner Datenverkehr im Internet weitgehend ohne Menschen; z. B. ordert der Drucker fehlenden Toner selbst, der Kühlschrank "spricht" online mit dem Bestellcomputer des Supermarktes u. v. a. m.

S-förmige Papierführung
(Computer)
Papiertransportweg, bei dem die Folie oder das Papier den Drucker in zwei Kurven durchläuft.

S-Video
(Video)
Bei S-Video handelt es sich um ein Videoübertragungsverfahren, bei dem qualitätssteigernd Schwarzweiß- und Farbsignal auf zwei getrennten Leitungen laufen (anders als beim CV (Composite Video)). Normanschluß ist hier eine vierpolige Mini-DIN-Buchse (Hosiden).

S/MIME
(Abk, Computer, Netzwerk)
(Secure/Multiporpose Internet Mail Extension); erweitert das MIME-Format (für das Versenden von Binärdateien via E-Mail um Verschlüsselung und digitale Signatur
siehe auch PEM

S4A
(Abk, Computer)
(Scratch for Adulino); Einige findige Spanier haben hier eine wundervolle Modifikation entwickelt, das eine Programmierumgebung im Scratch-Design für den Arduino-Mikrocontroller zur Verfügung stellt.  

SAA
(Abk, Computer)
SAA/CUA; (System Application Architecture); System Anwendungs-Architektur, Oberfläche bzw. Stil, womit IBM einen Standard zur Vereinheitlichung der Software im äußerlichen Erscheinungsbild und in der Handhabung erreichen wollte, eine Vereinbarung (ein Standard) über die Benutzerführung für viele Softwareprogramme einheitlich vom PC bis zur Groß-EDV-Anlage, (eigentlich CUA (Common User Access)

SaaS
(Abk, Computer)
(Software as a Service);

sacred
(Computer, Internet)
zu deutsch: geweiht. Hiermit ist gemeint, dass etwas nur für eine bestimmte Sache reserviert ist. Ein anderer Gebrauch ist sündhaft. Beispiel: This newsgroup is sacred for pascal programmers - dieses schwarze Brett ist für PASCAL-Programmierer reserviert.

Safari
(Internet)
Browser für Mac OS X; schlanker und schneller als der IE; 2003 eingeführt. Im Juni 2007 wird die Version Safari 3.0 als Betaversion auch für Windows bereitgestellt - allerdings war er anfangs mindestens in den nichtenglischsprachigen Versionen unsicher und instabil. 2007 war Safari der dritthäufigste Desktop-Browser und Marktführer bei den Mobilbrowsern. Grundlage des Safari ist das quelloffene WebKit.

Sailfish OS
(Internet, Software)
Betriebssystem für Smartphones; 2013 wurden mit Ubuntu für Smartphones und Firefox OS zwei weitere Open-Source-Betriebssysteme für Smartphones vorgestellt als ernstzunehmende Alternativen zu Android und iOS(21 7/2013, S.16)
Stifthttps://sailfishos.org

SAM
(Abk, Netzwerk)
(Security Accounts Manager); die Sicherheitskontendatenbank bei Windows NT

Samba
(Netzwerk, UNIX)
Linux-Server; Basis für die Administration heterogener Netzwerke (z. B. mit Linux-, Mac- und Windows-Rechnern)

Sammet
(Computer, Pionier)
Jean E. Sammet (* 1928) arbeitet u.a. an der Entwicklung der Programmiersprache COBOL mit, war für den Entwurf und die Entwicklung von FORMAC verantwortlich und schrieb ein Standardwerk über Programmiersprachen. (38 183/184/2016 S. 42)

Sampling
(Computer)
Digitalisierung von analogen hörbaren Tönen, Sprache und Geräuschen; Die Qualität der gesampelten Datei wird dabei von der Tiefe der Abtastung und von der Abtastfrequenz bestimmt.

Sampling Rate
(Computer)
Abtastrate; siehe Sampling

Samsung
(Computer)
SAMSUNG electronics; koreanischer Hardwarekonzern; Handy-, Drucker-, Notebook- , Festplatten- und Monitorspezialist
Stifthttp://www.samsung.de
Stifthttp://www.samsung-storage.com

SAN
(Abk, Internet)
(Storage Area Networks); Parallel zum normalen LAN wird ein zweites, nur für Massenspeicher gedachtes Netzwerk installiert. Dadurch werden die Massenspeicher von den Servern getrennt. Zentrale Server bilden den Übergang zwischen LAN und SAN. siehe auch NAS (21)

Sanger
(Internet, Pionier)
Larry Sanger war Mitbegründer und erster Chefredakteur der Online-Enzyklopädie Wikipedia, verließ das Projekt aber 2002 und gründete Citizendium (21 4/2007 S. 59)

Santa Rosa
(Computer)
Centrino-Generation, die Intel ab 2. Quartal 2007 für Notebooks bereitstellt und mit der die Akku-Laufzeit un etwa eine Stunde verlängert werden kann. Der Grafikkern von Santa Rosa ist Clear Video.

SAP
(Abk, Netzwerk)
  1. (Service Advertising Protocol); Protokoll der NetWare Protokoll-Suite; Sitzungs- und Anwendungsschicht; Sitzungsverwaltung; Der Server informiert laufend alle anderen Stationen im Netz über seine Angebote. (Belastung des Netzes)
  2. (Service Access Point); Die LLC-Teilschicht verwaltet die Datenverbindung und definiert logische Schnittstellenpunkte, sogenannte SAPs. Andere Computer können diese SAPs verwenden, um Informationen aus der LLC-Teilschicht zu den darüberliegenden OSI-Schichten zu transportieren.
  3. siehe SAP AG

SAP AG
(Computer)
Die SAP AG mit Sitz in Walldorf/Baden ist weltweit der führende Hersteller von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware. Seit seiner Gründung im Jahr 1972 konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Vermarktung von Standard-Anwendungssoftware. Vor allem das Client/Server-System R/3 trägt seit seiner Einführung im Jahr 1992 zum Erfolg der SAP bei. Die SAP-Systeme sind auf unterschiedlichen Hardware-Plattformen einsetzbar. R/3 hat sich weltweit zum Industriestandard entwickelt.
Stifthttp://www.sap.de
Stifthttp://www.sap.com

SAP DB
(Computer, Datenbank)
Open-Source-Datenbank der SAP AG; vor dem Hintergrund des Wettbewerbmangels in dem von Oracle, IBM und Microsoft dominierten Markt wollte SAP mit einem kostenlosen Angebot neue Regeln definieren. Anders als z. B. die auch kostenlos nutzbaren Datenbanken PostgreSQL und MySQL tauge die SAP DB zum professionellen Einsatz.(21, 24/2002 S. 70)

SAR
(Abk, Netzwerk)
(Spezifische Absorbtionsrate); Die SAR gibt an, wieviel Energie ein Handy pro kg zur Erwärmung seiner Umgebung (Kopf, Gehirn) durch Hochfrequenzstrahlung abgibt. Der Grenzwert der deutschen Strahlenschutzkommission ist 2 Watt/kg; empfohlen werden aber weniger als 0,5. (21 25/2006 S.226)

SARA
(Abk, Netzwerk)
(Stichting Academisch Rekencentrum Amsterdam); SARA nahm Ende November 2000 einen der schnellsten SGI-Supercomputer in Betrieb, den SGI Origon 3800 mit 1024 MIPS-Prozessoren. Damit ist der Rechner der weltweit erste in ccNUMA-Architektur , der mehr als 1000 Prozessoren vereint. (21)

SASL
(Abk, Internet, Netzwerk)
(Simple Authentication and Security Layer); SASL ist eine Standardisierung für unterschiedliche Authentifizierungen verschiedener Protokolle (z. B. für SMTP, IMAP und POP3) und Programme (z. B. Postfix und Dovecot) im Internet .

Sasson
(Grafik, Pionier)
Der Elektroingenieur Steve Sasson, geboren 1950, reichte am 26.12.1978 ein Patent ein, das die Welt der Fotografie revolutionierte - die erste Digitalkamera.(22 CHIP 100, Juli 2010)

SAT
(Grafik)
(Summed-Area Tabel); Verfahren, um durch Mittelwertbildung einer Textur deren Darstellung zu glätten; vgl. * MIP-Map.(21)

SATA
(Computer)
(Serial ATA); Serial ATA II; Bus zum Anschluss von Festplatten; Nachfolger von ATA

Satelliten-Mikrowellen
(Netzwerk)
Informationsübertragung mit sehr kurzen Radiowellen (Mikrowellen), die zur Überbrückung großer Entfernungen über einen Satelliten gesendet werden.

Satz
(Datenbank)
siehe Datensatz.

Saugen
(Computer, Internet)
Unter Saugen versteht man die Übertragung von Daten aus Mailboxen. Hackerslang.    

SCA
(Abk, Computer)
(Single Connector Attachment); eine Steckervariante bei SCSI-Platten; gemeinsamer 80-poliger Stecker für Datenbus und Stromversorgung (21)

Scall
(Computer, Netzwerk)
Gerät zum Empfang von Textnachrichten, siehe Pager.

scan
(Computer, Grafik)
eng. für abtasten, Scanner.

Scanner
(Computer, Grafik)
Eingabegerät, das Texte oder Grafiken als Grafik digitalisiert und einliest. Mit spezieller Software (OCR) kann der Text wieder zu editierbaren Text umgewandelt werden.

Scart
(Computer, Grafik, Video)
Der auch als Euro-AV bekannte Anschluß ist eine 21polige, genormte Verbindung für alle Bild- und Tonleitungen.

Schalter
(Computer)
In der SAA- und der Windows-Oberfläche gibt es sog. Schalter, die Sie per Mausklicken bedienen (ein-/ausschalten) können. Z. B. können Sie parallel die Schalter Fettschrift und Kursivschrift ein- oder ausschalten. Die Schalterstellung "ein" wird häufig durch einen Punkt oder einen Haken angezeigt. Es gibt Kontrollfelder (Mehrfachauswahl möglich) und Optionsfelder (Radiobuttons; nur genau eine Auswahl).

Schambach
(Computer, Internet, Pionier)
Stephan Schambach, Der ostdeutsche Internet-Milliardär hatte als 19-Jähriger sein Physikstudium an der Universität Jena abgebrochen und gründete 1990 die Firma Intershop Communications, die Software für E-Comerce-Anwendungen herstellt (2000 30% Weltmarktanteil).

Schatten
(Grafik)
entsteht, wenn Objekte das Licht versperren; meist per Raytracing berechnet (harte Schatten, ggf. weich mit Flächen-Lichtquellen) oder per Shadow-Map (weicher Schatten, schnelle Rechnung, aber typischerweise schwarze Schatten auch bei transparenten Objekten). (21)

Schattierung
(Grafik)
Hell-Dunkel-Verlauf auf beleuchteten Flächen; der englische Begriff 'Shading' bezeichnet meist die komplette Wiedergabe des * Materials mit Farbe, Glanz, Relief usw. (21)

Schichtenmodell
(Netzwerk)
siehe OSI-Schichtenmodell.

Schickard
(Computer, Pionier)
Wilhelm Schickard (* 22.04.1592 in Herrenberg; † 23.10.1635 in Tübingen) erfand 1623 die erste mit Zahnrädern arbeitenden Rechenmaschine.

Schließen
(Computer)
Unter Schließen versteht man die Beendigung eines Dokumentes, einer Datei oder eines Dialogfensters in einer Anwendung im Gegensatz zu Beenden des ganzen Programms.

Schlitzmaske
(Computer,Grafik, Video)
Wird bei Trinitron- oder Diamondtron-Monitoren verwendet. Im Gegensatz zur Lochmaske besteht sie aus vertikalen Stahlfäden, die durch einen oder zwei horizontale Stahlfäden stabilisiert werden.

Schmidt
(Computer, Internet, Pionier)
Eric E. Schmidt (* 1955 in Whashington D.C.), CEO von Google, zuvor bei XEROX, Sun, Novell und im Verwaltungsrat von Apple

Schnittstelle
(Computer, Java)
(Interface)
  1. Ein logisches oder physisches Gerät, das die Kommunikation zwischen zwei oder mehr Geräten ermöglicht; seriell: bitweise Übertragung z. B. RS-232 oder V.24 ; parallel: byteweise Übertragung z. B. Centronics ; SCSI oder auch USB
  2. Eine Schnittstelle in Java ist eine Sammlung von Methodennamen ohne Definitionen, die andeuten, dass eine Klasse außer dem von der Superklasse geerbten Verhalten zusätzliche Eigenschaften hat.

Schriftfamilie
(Computer)
Als Schriftfamilie wird die Gruppe aller Variationen einer Schrift bezeichnet, die meist von fein bis fett und darüber hinaus in kursiv, breit und schmal verfügbar ist. In der Typographie werden neun Schriftfamilien unterschieden (z. B. Antiqua, Grotesk, Fraktur, Schreibschrift...)

Schubtraktor
(Computer)
Der Schubtraktor wird für die Verwendung von Endlospapier bei Druckern benötigt. Der Schubtraktor bewegt dabei das Endlospapier, indem er in die perforierten Löcher des Endlospapiers greift. Damit ist eine sehr genaue Papierführung möglich.

Schutzprogramm
(Computer)
Schutzprogramme sind Software-Lösungen, die bei der Anwahl teurer Servicenummern durch Webdialer eine Warnung ausstoflen oder die Verbindungsaufnahme unterbrechen.

Schwarzkopie
(Computer)
Siehe Raubkopie.

Schwarzpunkt
(Grafik)
Der dunkelste Bereich in einem Bild (21)

Schwedennorm
(Computer)
Umgangssprachlich für die 2. MPR; In dieser Norm sind die Emissionsrichtwerte von Monitoren festgelegt. Sie legt folgende Werte fest: Röngtenstrahlung der Röhre : 5000 Nanogray/Stunde (5000) Elektrisches Feld (Bildfrequenz) : 40 Kilovolt/Meter (0,05) Elektrisches Feld(Zeilenrequenz) : 2.4 Kilovolt/Meter (0,05) Elektrostatische Feld : 1 Kilovolt/Meter (40 ) Änderung des elektromagnetischen Feldes : 20 Millitesla/Sekunde (90.000)
Die Werte im Klammern geben die Richtwerte nach dem Deutschen Gesetz an.

Schockley
(Computer, Pionier)
William Schockley; Am 23.12.1947 wurde der von John Bardeen, Walter Houser Brattain und William Schockley erfundene Transistor vorgestellt - die Grundlage des Mikroprozessors.

SCO
(Abk, Computer, Netzwerk)
(The Santa Cruz Operation); Hersteller eines UNIX-Systems für Intel-Prozessoren, das problemlos in kleinen wie auch sehr großen Netzen eingesetzt werden kann. Bietet ein großes Angebot an vertikaler Software. Mittlerweile sind alle Rechte an UNIX über mehrere Umwege an SCO übergegangen - und SCO versucht daraus ab 2003 auch bei den Linux-Anwendern Kapital zu schlagen. (Damit hat SCO Microsoft auf der Liste der meistgehassten Firmen vom 1. auf den 2. Platz verdrängt.)

SCO-UNIX
(UNIX)
Oldtimer unter den PC-UNIX-Systemen (siehe SCO)

Scott
(Computer, Pionier)
Mike Scott, genannt Scotty; ehemaliger leitender Mitarbeiter des Chipherstellers National Semiconductor, wurde 1977 von Markkula in die Firma Apple geholt und wurde deren Präsident.

Scott
(Computer, Pionier)
Ridley Scott führte Regie bei dem legendären TV-Werbespot "1984", mit dem der Macintosh während der Super-Bowl-Übertragung 1984 vorgestellt wurde.

Scratch
(Computer)
Scratch ist eine erstmals 2007 veröffentlichte erziehungsorientierte visuelle Programmiersprache für Kinder inklusive ihrer Entwicklungsumgebung und der eng verknüpften Online-Community-Plattform.

Screen
(Computer)
Bildschirm

Screen Burn
(Computer)
bei älteren Röhrenmonitoren (CRT) brannte sich das Bild in den Bildschirm ein. Deshalb wurden Bildschirmschoner eingeführt. Der Effekt tritt allerdings auch bei einigen Notebook-Displays auf.

Screen-Reader
(Computer, Internet)
Mit einem Screen-Reader können ASCII- oder HTML-Texte (z.B. für Blinde) vorgelesen werden. Die Schnittstelle von Microsoft dafür ist MSAA. Schwieriger ist das Vorlesen von PDF-Dokumenten.

Screendesign
(HTML, Internet)
Layout von Bildschirminhalten, z.B. einer Web-Site

Screenshot
(Computer)
Ausdruck der Bildschirmoberfläche

Script-Kiddies
(Internet)
Der Begriff Script-Kiddie ist ursprünglich im IRC entstanden. Die einzelnen Chat-Clients konnten durch Skripte für Zusatzfunktionen erweitert werden. Heute ist es die abwertende Bezeichnung für User, die ihre Angriffe nur mit vorgefertigten Skripten ausführen, weil sie selbst solche Angriffskripte nicht programmieren können, mit denen andere User zugemüllt werden oder gar ein DoS gestartet wird. (21)

Scriptsprache
(Internet, Netzwerk)
In HTML-Dateien eingebundene Programmteile werden mit sogenannten Scriptsprachen programmiert. siehe JavaScript

Scroll
(Computer)
Ein aus dem Wörtern screen und roll gebildetes Wort. Unter Scroll versteht man das Rollen einen Textes auf dem Bildschirm.

scrolling
(Computer)
Abrollen des Bildschirms zeilenweise nach oben

SCSI
(Abk, Computer)
(Small Computer Systems Interface); sprich:“skasi”; geometrisch kleine Schnittstelle, z. B. für optische Laufwerke, eine Schnittstelle zum Anschluß von Peripheriegeräten an den Computer, insbesondere von Festplatten (auch Scanner, optische Laufwerke und Drucker). Sie unterstützt bis zu sieben Geräte auf einem Bus, das heißt, diese können hintereinandergeschaltet sein. SCSI-Festplatten sind die üblicherweise in Netzwerken eingesetzten Festplatten. (Einführung 1983)

SCSI-Standards
(Abk, Computer)
  • SCSI-I 50-poliges SCSI-A-Kabel; 8 Bit breiter Bus; asynchrone Übertragung mit 3 MByte/s (synchron 5 MByte/s)
  • SCSI-II 50-poliges SCSI-A-Kabel; 8 Bit breiter Bus; asynchrone Übertragung mit 3 MByte/s (synchron 5 MByte/s); Gerätelisten verhindern Probleme
  • Fast-SCSI ein Feature von SCSI-II, das 10 MByte/s synchron erlaubt
  • Wide-SCSI ist die 16-Bit-Variante von Fast-SCSI; 68-poliges Kabel, bis zu 20 MByte/s
  • Ultra-SCSI oder Fast-20-SCSI erreicht mit einem 50-poligen Kabel 20 MByte/s
  • Ultra-Wide-SCSI oder Fast-40-SCSI ist die 16-Bit-Variante mit 40 MByte/s

Sculley
(Computer, Pionier)
John Sculley; amerikanischer Top-Manager, wechselte 1983 als Präsident von Pepsi-Co zu Apple, wo er 1985 Steve Jobs verdrängte. Er versäumte, den Mac zum Industriestandard werden zu lassen und musste 1993 nach dem Flop des Newton selbst den Hut nehmen.  

SD-Karte
(Abk, Computer)
(Secure Digital); Speicherkarte für Digitalkameras; Weiterentwicklung der MultiMediaCard

SD
(Abk, Computer, Grafik)
(Start Delimiter)

SD-Book
(Computer)
Auf der CeBIT 2004 stellte Toshiba das DS-Book vor. Es ist ein e-Book mit zwei 7,7-Zoll-LCDs, die wie beim normalen Buch eine Doppeöseite bilden. (22 5/2004 S. 24)

SDI
(Abk, Computer)
  1. (Storage Device Interface)
  2. (Single Document Interface); In SDI-Anwendungen ist nur das Öffnen eines einzigen Dokuments gestattet. Es hat immer nur ein Fenster den Fokus.
    vergleiche MDI

SDHC
(Abk, Computer)
(S D H C); Speicherkartengeneration mit 4 GByte, (32 12/2006 S.11)

SDK
(Abk, Computer, Java)
(Software Development Kit); deutsch: Softwareentwicklungskasten. Eine Ansammlung von unterstützenden Programmen für die Softwareentwicklung.
Ab der Java-Version 1.2 wurde die Bezeichnung von JDK auf SDK umgewandelt.

SDLC
(Abk, Netzwerk)
(Synchronous Data Link Control); Ein Bit-synchrones Datenkommunikationsprotokoll, das von IBM entwickelt wurde. Es wird von SNA benutzt. Es benutzt normalerweise spezielle Hardware und bildet eine Schnittstelle zu dedizierten geleasten oder anwählbaren Fernsprechleitungen. Dabei werden Punkt-zu-Punkt, Multipunkt-, Halbduplex- und Vollduplex-Verbindungen unterstützt. SDLC erzeugt zusätzlich zu den Kopfteilen der Datensicherungsschicht in den Paketen aus höheren Schichten seine eigenen speziellen Steuernachrichten.

SDMI
(Abk, Netzwerk)
(Secure Digital Music Iniative); Antwort der Musikindustrie auf MP3

SDRAM
(Abk, Computer)
(Synchronous DRAM); eine RAM-Art; Der Nachfolger von EDO-DRAM synchronisiert sich mit dem Systemtakt, der den Prozessor kontrolliert. Das verhindert Zeitverzögerungen beim Zugriff. Eine Datenserie (Burst) wird schnell übertragen. SDRAM hat eine völlig andere Architektur als klassisches DRAM und ist wesentlich schneller. Diesen Speichertyp gibt es als 168-polige DIMM-Module für Systeme mit 66 MHz und 100 MHz Bustakt. Durch Datenzwischenspeicherung ist es möglich, bei mehr als 100 MHz Systemtakt im Systemtakt zu adressieren.
siehe PC66, PC100, PC133

SDSL
(Abk, Netzwerk)
(Symmetric Digital Subscriber Line); Technik, die eine bis zu 2,3 MBit/s schnelle preiswerte Speedway-Standleitung ermöglicht; siehe auch ADSL und TDSL

SDX
(Abk, Computer)
(Storage Data Acceleration); Technik der Western Digital, um die Festplattengeschwindigkeit für den Zugriff auf Laufwerke mit Wechselträgern zu nutzen. Die Festplatte arbeitet als schneller Zwischenspeicher für CD-ROM-, Band- oder Diskettenlaufwerke.  

Seagate
(Computer)
weltgrößter Festplattenhersteller; übernimmt im Nov 1995 seinen Konkurrenten Conner für rund 1,1 Milliarden $; 2006 führte Seagate eine 750-GByte-Festplatte mit Perpendicular Recording ein. (22 7/2006, S. 26)
Stifthttp://www.seagate.com

Seamonkey
(Computer, Internet)
Browser; Mozilla-Nachfolger
Stifthttp://www.mozilla.org/projects/seamonkey

Search Engine
(Internet)
siehe Suchmaschine

Searchbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der das Internet durchsucht

sec
(Abk, Internet)
Kurzform für "second", eine Sekunde. Gemeint ist in einer Mail: eine Sekunde Geduld bitte.

SECC
(Abk, Computer)
(Single Edge Contact Connector); Prozessorbauform für den Slot 1 oder Slot A (21)

Second Life
(Internet)
Linden Lab in San Francisco entwickelte ab 1999 die Web-3D-Simulation Second Life, die ab 2003 online ist und sich zu einer gigantischen Parallelwelt entwickelt hat, in der es fast wie im richtigen Leben zugeht. (27
Stift http://secondlife.com

Security
(Computer, Datenbank)
Englisch für "Sicherheit". Allgemeiner Begriff für Datensicherheit.

Sega
(Computer)
Hersteller von Spielekonsolen; Mit der 128-Bit-Konsole Dreamcast kehrte Sega 1999 auch in Deutschland in den Markt zurück, allerdings mit rund 500 DM etwa doppelt so teuer wie die Konkurrenten Playstation von Sony und N64 von Nintendo.

Segment
(Computer, Datenbank)
Ein Datensatz eines Datenbanksystems wird auch als Segment bezeichnet.
Stifthttp://www.dreamcast-europe.com

Seitenansicht
(Computer)
Funktion vieler Anwendungsprogramme, vor allem aber von Textverarbeitungsprogrammen, die es ermöglicht, eine Seite auf dem Bildschirm in der Form zu betrachten, wie sie ausgedruckt wird. Es ist dadurch die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Textabschnitte so zu formatieren, wie sie auf dem Papier dargestellt werden sollen.

Seitenbeschreibungssprache
(Computer,HTML)
Programmiersprache zur Steuerung der Seitenausgabe auf Druckern. Siehe auch PostScript, HTML und True Type.

Seitenumbruch
(Computer)
Trennstelle zwischen dem Ende der vorherigen und dem Anfang der nachfolgenden Seite. Seitenumbrüche werden normalerweise automatisch vom Programm eingefügt, können jedoch auch vom Anwender manuell gesetzt werden. Standardfunktion bei Textverarbeitungen, kann meist über eine Funktion direkt auf dem Bildschirm kontrolliert werden. Wichtig beim Seitenumbruch ist es, dass nach Möglichkeit falsche oder optisch unschöne Trennungen vermieden werden.

Seitenvorschub
(Computer)
Auch Form Feed oder FF genannt. Eine im ASCII-Code vorkommende Steueranweisung, die bei Druckern das aktuelle Blatt aus dem Drucker schiebt.

Sekundärschlüssel
(Computer, Datenbank)
Eine Datenmenge, Tabelle oder Datenbank, kann nach bestimmten Kriterien sortiert werden, man spricht in diesem Zusammenhang auch von Sortierschlüsseln. Der Sekundärschlüssel ist das zweite Sortierkriterium, z. B. könnte eine Datenbank nach Nachnamen und bei gleichen Nachnamen zusätzlich nach Vornamen sortiert werden. "Vornamen" wäre in diesem Fall der Sekundärschlüssel.

Selektives Backup
(Computer)
Das Backup einer Teilmenge der Gesamtdaten. Aus dem Vorrat aller Daten werden durch Selektion diejenigen ausgewählt, die gesichert werden sollen.

Selectsort
(Computer, Datenbank)
Sortierverfahren; Sortieren nach Auswahl; Im ersten Durchlauf wird das kleinste Element gesucht und ganz nach vorn gesetzt; im zweiten Durchlauf das nächstkleinste an die zweite Position und so fort, bis das größte ganz hinten steht. Das Verfahren dauert immer gleich lang, egal ob die Menge schon geordnet war oder nicht.

SELFHTML
(HTML, Internet)
Der Klassiker für alle HTML-Nutzer zum Lernen und Nachschlagen
Stifthttp://www.teamone.de/selfaktuell/

Selfie
(Computer, Grafik)
Mit dem Smartphone gemachtes Selbstbildnis, das meist gleich zu einen sozialen Netz hochgeladen wird

Sempron
(Computer)
Der Nachfolger des Duron von AMD; etwas leistungsschwächer und preiswerter als aktuelle Athlon-XP-Prozessoren (21 8/2004 S. 16)
Stifthttp://www.amd.de

Sender-ID
(Internet)
Technologie, die Spam vermeiden soll, indem übrprüft wird, ob die IP-Adresse des Absenders mit der angegeben Absenderadresse übereinstimmen. (22, 9/04 S.20)

Sendmail
(Internet)
Eric Allman von der University of California in Berkeley schrieb 1981 Sendmail für UNIX, um den Austausch elektronischer Post zwischen dem Universitätsnetz, dem er angeschlossen war, und dem Arpanet zu ermöglichen. Das Open-Source-Programm Sendmail lief auf 80% aller Mailserver, wird aber zunehmend von dem leichter zu administrierenden Postfix ersetzt. (21)

Senke
(Netzwerk)
In der Nachrichtenübertragung ein anderer Begriff für das Ziel der Daten.

Sense
(Computer, Internet)
erste betriebssystemübergreifende Bedienoberfläche für Smartphones; entwickelt 2009 von der Firma HTC für das Android-Modell Hero (21, 23/09, S.87)

sensible Daten
(Computer, Datenbank)
Daten, die vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt werden sollen. Dazu gehören z. B. persönliche Daten (Datenschutzgesetz).

Sensor
(Computer)
Fühler, der analoge Signale in digitale elektrische Impulse umwandelt; In einer Digitalkamera wandelt z. B. ein Foveon, CCD- oder CMOS-Sensor das Licht in ein Digitalfoto um.

SEO
(Abk, Internet)
(Search Engine Optimization); Methoden, um zu erreichen, dass Webseiten auf den Suchergebnisseiten gut bis sehr gut platziert werden; (36, 01/2009, S. 24)

Separation
(Grafik)
Umwandeln von RGB zu CMYK

SEPP
(Abk, Computer)
(Single Edge Processor Package); Prozessorbauform für den Slot 1 oder Slot A (21)

Serial-ATA
(Computer)
Highspeed-Bus-Standard; vergleiche ATA, USB 2.0 und PCI-Express

Serialisierung
(Computer)
Text ist die einzige Form, wie Daten beliebig abgespeichert werden können. Um ein Array oder sogar ein Objekt direkt abspeichern zu können, muss es in Text umgewandelt werden. Diesen Vorgang nennt man Serialisierung.

Seriell
(Computer, Netzwerk)
Zeitlich hintereinander ablaufend. z. B. wird eine Datenübertragung als seriell bezeichnet, wenn die Daten hintereinander übertragen werden.

serielle Schnittstelle
(Computer)
COM1, COM2; Die Bits werden nacheinander übertragen, z. B. RS 232, fast identisch mit V.24

Serieller Drucker
(Computer)
Ein Drucker, der über die serielle Schnittstelle mit dem Computer verbunden ist, und nicht, wie allgemein üblich, über die parallele Schnittstelle.

Serienbrief
(Computer)
Mit einem Textverarbeitungsprogramm geschriebene Briefe mit fast gleichem Inhalt, die sich nur an speziell markierten Stellen durch vom Textverarbeitungsprogramm eingefügte Daten unterscheiden. Dies ermöglicht es z. B. Einladungen zu schreiben, die vom Textverarbeitungsprogramm um die entsprechenden Empfängeradressen ergänzt werden.

Seriennummer
(Computer)
Eine in Softwareprodukten vom Hersteller eingefügte Nummer, durch die sich jedes verkaufte Original unterscheiden läßt. Der Anwender kann mit dieser Nummer sein erworbenes Produkt registrieren lassen, und dadurch bestimmte Supportdienste des Herstellers in Anspruch nehmen.

Series 60
(Computer)
MIDP ist die Java-Ausgabe von Nokia für Handys; Konkurrentzprodukt zu MIDP von Sun

Serifen
(Computer)
(arab.) An den Buchstaben angesetzte Endungen.

Server
(Computer, Internet, Netzwerk)
Hardware-Software-Einheit; Ein Server ist ein Computer in einem Netzwerk der andere Computer (Clients) bedient. Als File-Server wird der Steuerrechner eines Netzwerks bezeichnet. Der Server ist zuständig für die Verwaltung des kompletten Netzwerksystems, und er stellt alle benötigten Dienste und Ressourcen für die einzelnen Benutzer eines Netzwerks zur Verfügung. Dazu gehören Festplatten zur Datenspeicherung ebenso, wie einzelne Netzwerkdrucker oder auch die Programme, die im Netzwerk eingesetzt werden. In einem Windows NT Server-Netzwerk gibt es z. B. folgende Arten von Servern:
  • Datei- und Druckserver
  • Anwendungsserver
  • Mail-Server
  • Faxserver
  • Kommunikationsserver

Server-Client-Prinzip
(Datenbank, Netzwerk)
allgemeiner Netzwerkdienst; Datenbank-Service; Es werden nur die wenigen Datensätze in den RAM geholt, die wirklich bearbeitet werden sollen und nicht die ganze Datenbank.

Server-Farm
(Netzwerk)
Server-Farmen bestehen aus mehreren Rechnern, die sich eine gemeinsame Aufgabe teilen. Anders als bei einem typischen Cluster arbeitet dabei jeder Rechner mit seinem eigenen, lokalen Datenbestand, der nur bei Bedarf gespiegelt wird. (21)

Server-Push
(Internet)
Der Server wird zuerst aktiv und schickt dem Client ohne dessen Aufforderung etwas zu.
siehe Push

Serverbasiertes Netzwerk
(Netzwerk)
Im Gegensatz zu Peer-to-Peer-Netzen gibt es in einem serverbasierten Netzwerk eine klare Aufgabenverteilung zwischen Servern und Clients.

Service Pack
(Computer)
Durch die nachträgliche Installation eines Service Packs wird ein Betriebssystem oder Programm an neue Anforderungen angepasst, Fehler und Sicherheitslücken werden korrigiert und neue Funktionen werden implementiert. Im Gegensatz dazu wird bei einem Update eine völlig neue Version installiert.

Service-Anbieter
(Netzwerk)
Server , Peer; Kombination aus Hard- und Software, die einen bestimmten Service leistet; (kein Computer, sondern ein Teil der Hard- und Software eines Computers); (Der Begriff "Element" wird auch oft für Service-Anbieter oder Service-Kunden benutzt.)

Service-Kunde
(Netzwerk)
Client, Peer; Kombination aus Hard- und Software, die einen bestimmten Service nutzt; (kein Computer, sondern ein Teil der Hard- und Software eines Computers); (Der Begriff "Element" wird auch oft für Service-Anbieter oder Service-Kunden benutzt.)

Servicenummer
(Netzwerk)
Servisnummern sind Rufnummern, über die per Telefon, Fax oder Internet zusätzliche Dienstleistungen abgerufen werden können, z.B. 0180, 0190, 0900.

Servisrequester
(Netzwerk)
Client, fordert im Netz Dienste an

Session
(Internet, Netzwerk)
  1. siehe Sitzung
  2. Das Orange Book bezeichnet so den Bereich einer CD, der von LIA und LOA umgeben wird. Eine CD darf bis zu 99 Sessions umfassen.
  3. Definition aus dem Hacker-Lexikon: "eine Zusammenkunft von Hackern zu dem Zweck, einen Dauer-Hack von nicht unter zwölf Stunden Dauer zu veranstalten ... Allen Hacker-Sessions ist gemeinsam: die Dauer, die Intensität und die roten Augen am nächsten Morgen".

Session Length
(Internet, Netzwerk)
Verweildauer; Sie gibt Auskunft über die Dauer eines Besuchs auf einer Web-Site und ist wichtig für die Erfassung der Medialeistung von Online-Werbung. (61)

SET
(Abk, Computer, Internet)
(Secure Electronic Transaction); Bezahlverfahren, das die Kreditkartenunternehmen Eurocard und Visa speziell für das Internet entwickelt haben. SET umfaßt drei Sicherheitsmechanismen: ein digitales Zertifikat, ein Verschlüsselungsverfahren und eine digitale Geldbörse (Wallet)
Stifthttp://www.sparkasse.de/ecommerce
Stifthttp://www.eurocard.de
Stifthttp://www.visa.de

Set
(Computer, Datenbank)
Deutsch: Satz. Bezeichnung für ein Element aus einer Menge, deren Elemente aufgrund bestimmter Kriterien eine gewisse Zusammengehörigkeit besitzen. z.B. ein Datensatz einer Datenbank

Set-Top-Box
(Internet)
Die Set-Top-Box ist ein einfacher Computer, der ein Fernsehger‰t internet-fähig macht. Die Box enthält ein Modem, wird an das Telefonnetz angeschlossen, benutzt den Fernsehbildschirm als "Monitor" und läßt sich vom Fernsehsessel aus steuern, etwa über eine Infrarot-Fernbedienung.

SETI
(Abk, Computer, Internet)
(Search for Extraterristial Intelligence); SETI@home ist die größte Versammlung von Rechenkraft. 1,5 Millionen Rechner suchen in den Informationen, die vom Radioteleskop in Puerto Rico aufgefangen werden, nach Botschaften außerirdischer Intelligenzen.

Sexbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der im Internet nach Seiten oder Sites mit Sex-Inhalt sucht  

SFT
(Abk, Netzwerk)
(System Fault Tolerance); Sicherheitsmechanismen von NetWare 4.x. Es gibt drei Stufen: SFT I, SFT II und SFT III.

SFTP
(Abk, Internet, Netzwerk)
(Secure File Transfer Protocol); sicheres Protokoll zur Dateiübertragung in Netzwerken, bei der alle übertragenden Daten verschlüsselt werden; ersetzt zunehmend FTP

SFX
(Abk, Computer)
(Self F-eXtracting file); zu deutsch: "eine komprimierte Datei, die sich selbst wieder dekomprimiert", Datenkompression. Diese SFX-Module besitzen normalerweise die Form einer .EXE-Datei.  

SGI
(Abk, Computer)
(Silicon Graphics Inc.); SGI, Mountain View / Kalifornien, ist Anbieter eines breiten Spektrums hochleistungsf‰higer Computing-Systeme und graphikorientierter Lösungen. Ende November 2000 hat SGI am SARA den weltweit ersten Rechner in ccNUMA-Architektur, der mehr als 1000 Prozessoren vereint. (21)
Stiftwww.sgi.de

SGML
(Abk, HTML, Internet)
(Standard Generalized Markup Language); Programmiersprache, die vom US-Verteidigungsministerium für technische Dokumentationen entwickelt wurde und 1986 durch die ISO genormt wurde: in ISO 8879:1986 Information Processing Text and Office Systems als internationaler Standard von der ISO definiert.

Weitere Informationen:

  • Goldfarb, Charles, The SGML Handbook, Oxford University Press, Oxford 1990, ISBN 0-19-853737-9
    (der vom SGML-Erfinder kommentierte ISO-Standard)

  • Stiftftp://ftp.ifi.uio.no/pub/SGML/
    (gutsortiertes FTP-Archiv zu SGML)

SGSN
(Abk, Internet)
(Serving GPRS Support Node); Gateway zwischen der GSM-Luftschnittstelle (Basisstation) des GSM-Mobilfunkproviders und dessen GPRS-IP-Backbone (21)  

sh
(Computer)
Shell, geschrieben von Steve Bourne; legendärer Bestandteil vieler UNIX-Versionen

Shader
(Grafik)
Software(modul) für Schattierung.(21)

Shaderskript
(Grafik)
ohne aufwendige Kompilierung etc. als Abfolge von Skript-Kommandos eingetippter Shader. (21)

Shannon
(Computer, Pionier)
Claude Elwood Shannon (* 30. April 1916 in Petoskey, Michigan; † 24. Februar 2001 in Medford, Massachusetts) entwickelte 1949 die Informationstheorie. Er definierte den Begriff „Information“. Nach ihm wurde die Einheit des Informationsgehaltes einer Nachricht, das Shannon benannt.

Shared Adapter Memory
(Computer)
Die Netzwerkkarte verfügt über RAM, den der Computer wie seinen eigenen RAM mitbenutzen kann.

shared memory
(Computer, Netzwerk)
parallele Rechnerarchitekturen bei Clustern, bei denen sich mehrere Prozessoren den gemeinsamen Hauptspeicher teilen, (Gegenteil: distributed memory) (21)

Shared System Memory
(Computer)
Die CPU der Netzwerkkarte benutzt einen Teil des Hauptspeichers des Computers.

Sharelook
(Internet)
Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw. Web-Sites im WWW.
Stifthttp://www.sharelook.de

Shareware
(Computer, Netzwerk)
Shareware wird nach einem interessanten Prinzip vertrieben: erst kostenlos einen bestimmten Zeitraum testen, danach bei Eignung kaufen. Der Preis ist dabei meist sehr gering. Mit dem Kauf wird man registriert und erhält vollen Support. Ein Shareware-Programm ist praktisch eine Prüfversion, die im Funktionsumfang der Vollversion bis auf ein paar Kleinigkeiten entspricht. Wer das Programm auch nach einer kleinen Testphase einsetzen möchte, muß sich beim Autor gegen eine Gebühr registrieren lassen.
(vergleiche Public Domain, Crippleware, Freeware, Donorware und Postcardware)

Sharp
(Computer;)
japanischer Elektronikkonzern
Stifthttp://www.sharp.de

Shell
(Computer, Datenbank, UNIX)
  1. (engl. Muschel); Kommandozeileninterpreter; elementarer Bestandteil eines Betriebssystems; Shell-Programme nehmen die Eingabe entgegen, kontrollieren den Inhalt und geben das Ergebnis der Kontrolle an das Betriebssystem weiter. siehe Benutzeroberfläche, sh, bash
  2. D. L. Shell entwickelte das Sortierverfahren Shellsort.

Shellsort
(Computer, Datenbank)
Sortierverfahren; Beim Sortieren mittels Einfügen wird immer um eine Stelle verschoben. Die Datensätze gelangen also in kleinen Schritten an die richtige Stelle. Es war die Idee von D. L. Shell, größere Sprünge zuzulassen. Dadurch verringert sich die Anzahl der Bewegungen.

SHF
(Abk, Netzwerk)
Super hohe Frequenz; Mikrowellen

Shneidermann
(Computer, Pionier)
B. Schneidermann; siehe Nassi-Shneidermann-Diagramm.

Shockwave
(Internet)
Ein Plug-In der Firma Macromedia für das Abspielen von multimedialen Präsentationen.

Shopbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der einkaufen geht und die günstigsten Preise findet

short cut
(Computer)
Abkürzungstaste; Taste(nfolge) für den Aufruf von Menüfunktionen (z. B. <Alt>+F4 für Beenden bei Windows)

Shutterbug
(Computer, Graphik)
Das Shutterbug-Tutorial wurde 1990 bei Pixar mit Hilfe der Renderman-Software produziert. Es dokumentiert die geschichtliche Entwicklung von Möglichkeiten der Computergraphik.

SHTTP
(Abk, Internet)
(Secure Hypertext Transport Protocol); verschlüsselte Sicherheitsübertragung von HTML-Seiten und Formularinhalten im Internet. (61)  

si
(Abk, Computer)
(shift-in); Rückschaltung; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 15 im ASCII-Zeichensatz (16)

Sicherungsdatei
(Computer)
Wenn beim Speichern einer Datei jeweils die alte Version dieser Datei extra gespeichert wird, dann spricht man von Sicherungsdatei. Die Sicherungsdateien von MS-DOS erkennt man z. B. an der Dateinamenserweiterung .BAK.

Sicherungsprogramm
(Computer)
Programm, mit dessen Hilfe man eine Sicherungskopie anfertigen kann. Meist sind Sicherungsprogramme so komfortabel gestaltet, dass aus den Gesamtdaten auch ein Teil zur Sicherung ausgewählt werden kann (Selektives Backup).

Sicherungsschicht
(Netzwerk)
siehe Datensicherungsschicht; zweite Schicht des OSI-Referenz-Modells

Sichtgerät
(Computer, Datenbank, Netzwerk)
Abkürzung für Datensichtgerät, auch Datensichtstation genannt. Siehe Terminal.

SID
(Abk, Netzwerk)
(Domänen-Sicherheits-ID); Eine Domänen-SID ist ein eindeutiger numerischer Wert für die Domäne, der Bestandteil aller Benutzer, Gruppen und Computer ist, die in der Domäne erstellt werden. Auch bei Umbenennung der Domäne bleibt diese SID erhalten.

Sidebar
(Computer)
Das Betriebssystem Longhorn von Microsoft, Nachfolger von Windows XP, enthält Palladium, Sidebar und WinFS (64)

Sidekick
(Computer)
Datenkumpan; ein 2006 in den USA und bei Promis sehr beliebtes Smartphone der Firma Danger, die von Microsoft aufgekauft worden ist

SideShow
(Computer)
zusätzliches Info-Display; wird von Windows Vista genutzt (21 3/2007 S. 36)

Siemens-Nixdorf
(Computer)
Deutsche Computerfirma; vertreibt u. a. die Marke SCENIC. Seit 1999 Fujitsu Siemens. Die Siemens Nixdorf Retail and Banking Systems GmbH firmiert mit Beginn des Jahres 2000 als Wincor Nixdorf GmbH & Co KG.
Stifthttp://www.scenic.de
Stift http://www.fujitsu-siemens.de
Stift http://www.sni.de

Sign
(Computer)
Englisch für Vorzeichen.

Signalreflexion
(Netzwerk)
Daten werden an das gesamte Netzwerk gesendet. Wenn sie in einem Busnetz nicht durch Terminatoren am Ende des Kabels gelöscht werden, würden sie reflektiert und andere Computer am Senden hindern.

Signalübertragung
(Netzwerk)
Je nach Gesichtspunkt unterscheidet man grundlegende Verfahren der Übertragung von Signalen in Übertragungsmedien:

signature
(Internet, Netzwerk)
Bezeichnung am Ende einer Mail für einige Zeilen Text, Name, Adresse, Beruf usw. sowie meistens ein Spruch des Autors oder auch eine ASCII-Grafik. Die Konventionen setzen als Grenze vier Zeilen fest.

Signum
(Internet, Netzwerk)
Textverarbeitung für den Atari ST

Silent Commerce
(Internet)
S-Commerce; Wirtschaftsprozesse als reiner Datenverkehr im Internet weitgehend ohne Menschen; z. B. ordert der Drucker fehlenden Toner selbst, der Kühlschrank "spricht" online mit dem Bestellcomputer des Supermarktes u. v. a. m.

Silicon Graphics
(Computer,Grafik)
Hersteller von Prozessoren, Zusammenarbeit mit Nintendo

Silicon Valley
(Computer)
Südlich von San Francisco gelegenes Tal, in dem sich seit den 60er Jahren viele große Elektronikkonzerne, wie Apple, SUN, Intel, niedergelassen haben und ihre Forschungen betreiben. Der Name des Tals kommt vom Grundstoff der Halbleiter, dem Silizium, welches auf amerikanisch "silicon" heißt. Die in der Nähe gelegene Stanford University gilt als wichtigste Talentschmiede.

Silverlight
(Internet, Software)
Multimedia-Browser-Plugin von Microsoft; 2007 vorgestelltes Konkurrenz-Produkt zu Adobes Flash

SIM
(Abk, Internet)
(Subscriber Identity Module); personifizierte Chipkarte für GSM-Terminals (21)

SIMD
(Abk, Computer)
(Single Instruction, Multiple Data), siehe auch auch SIMD-FP

SIMD-FP
(Abk, Computer)
(Single Instruction, Multiple Data), auch SIMD-FP (Single Instruction, Multiple Data - Floating Point); Zu den 57 MMX-Befehlen ergänzt Intel weitere SIMD-Instruktionen. Pro Befehl können mehrere gleichförmige Daten (in mehreren Registern) bearbeitet werden, was besonders bei Multimedia-Daten Vorteile bringt. Während die 57 MMX-Befehle vor allem Ganzzahlen betreffen, werden die 70 neuen Befehle vorrangig das Fließkommaformat betreffen, was die 3D-Darstellung beim Katmai beschleunigt.

SIMM
(Abk, Netzwerk)
(Single In-Line Memory Module); RAM-Baustein, müssen beim Pentium-Board paarweise gesteckt werden, unterscheiden sich von den DIMMs, die auch einzeln gesteckt werden können, nur in der Bauweise.

Simon
(Computer)
Edmund Berkeley nannte seinen 2-Bit-Relais-Computer, den er als Bauanleitung 1950 vorstellte, Simon. Simon ist der historisch erste Heimcomputer.

Simonyi
(Computer, Pionier)
Charles Simonyi, ein gebürtiger Ungar, ist der Vater der ungarische Notation.

SimpleText
(Computer)
Editor für Mac OS

Simplexbetrieb
(Netzwerk)
Die einseitige Datenübertragung über eine Datenleitung. Gegenteil: Duplex.

Simplex-Übertragung
(Netzwerk)
Kanal, der eine Übertragung nur in eine Richtung zuläßt.

simsen
(Internet, Netzwerk)
eine SMS mit dem Handy oder einem E-Mail-Programm abschicken

Simula
(Computer)
Simula ist die erste objektorientierte Programmiersprache (OOP). Sie wurde in den 60er Jahren an der Universität Oslo von Ole-Johan Dahl und Kristen Nygaard entwickelt und gilt als der Vorgänger von Smalltalk.

Simulation
(Computer)
Simulation bedeutet, auf numerische Analyse von Modellen eines Systems zurückzugreifen und Experimente mit diesen Modellen durchzuführen.

Simulator
(Computer)
Ein Programm, welches eine Simulation vornehmen kann.

Simultanverarbeitung
(Computer)
Die gleichzeitige Verarbeitung von Informationen mit verschiedenen Hardwareeinheiten. Zum Beispiel können Drucker und Bildschirm unabhängig Informationen verarbeiten.

Single Step Mode
(Computer)
Deutsch: Einzelschrittmodus. Im Einzelschrittmodus werden die einzelnen Prozessorbefehle Schritt für Schritt abgearbeitet. Viele Debugger bieten die Möglichkeit, nach jedem ausgeführten Befehl alle Registerinhalte mitsamt Statusregister anzuzeigen. Manche Compiler bieten auch die Möglichkeit, das originale Quellprogramm Schritt für Schritt ablaufen zu lassen, so daß man z. B. direkt erkennen kann, an welcher Stelle ein Laufzeitfehler auftritt.

Sinix
(UNIX)
UNIX-Derivat von Siemens-Nixdorf)

SIPC
(Abk, Computertq)
(Simply Interface PC); Plan für einen einfach zu bedienenden Computer, auch durch eine neue Bedienoberfl‰che.

Siri
(Computer)
Mit dem iPhone 4S von Apple 2011 eingeführte Sprachsteuerung für iOS

siso
(Abk, Internet)
Akronym für "Shit in, shit out", zu deutsch: "wer Mist eingibt (in den Computer), erhält auch Müll zurück".

Site
(HTML, Netzwerk)
  1. Kurzform von Web-Site
  2. siehe Standort

Site Description Database
(Internet)
Datenbank aller FTP-Server auf einem Archie-Server

Sitemap
(HTML, Internet)
Übersicht über die Seiten einer WebSite

sitd
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "still in the dark", zu deutsch: immer noch im Dunkeln, immer noch nicht klar. Beispiel: tnx for your explanation, but it's sitd - danke für deine Erläuterung, aber es ist mir immer noch nicht klar.

Sitzung
(Computer, Netzwerk)
Eine logische Verbindung zwischen Netzwerk-adressierbaren Einheiten; Den kompletten Vorgang einer Datenübertragung von einem Computer zu einem anderen bezeichnet man als Sitzung.

Sitzungsschicht
(Netzwerk)
auch Kommunikationssteuerungsschicht; fünfte Schicht des OSI-Referenz-Modells; erleichtert die Kommunikation zwischen Service-Anbietern und -Requestor durch Aufbau und Erhaltung der Verbindung.

Sitzungssteuerung
(Netzwerk)
(Internet Protocol); Protokoll der Digital Network Architecture;    

Skalieren
(Computer, Grafik)
Stufenloses Verkleinern und Vergrößern der Zeichen auf dem Drucker und Monitor ohne Qualitätsverlust.

Skalierung
(Computer)
realer Leistungszuwachs eines Systems durch Hinzufügen von Systemkomponenten; Ein Cluster, der bei doppelter Knotenzahl nur noch halb so lange rechnet, skaliert perfekt. Wenn das Hinzufügen weiterer Rechner gar keinen Leistungsgewinn bringt, skaliert das System überhaupt nicht. (21)

Skype
(Computer, Internet)
Open Source-Software für VoIP.

Skyper
(Computer, Netzwerk)
Gerät zum Empfang von Textnachrichten, siehe Pager.
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