Erlesenes
Oktober 2003
Konrad Adenauer
- Alle menschlichen Organe werden irgendwann einmal müde, nur die Zunge nicht.
- Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht. Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur nicht der Dummheit.
Muhammed Ali
- Die Leute können ein Großmaul nicht ausstehen - aber zuhören werden sie immer.
Peter Altenberg
- Die geschickteste Art einen Konkurrenten zu besiegen ist, ihn in dem zu bewundern, worin er besser ist.
Antiphon
- Die Umgebung in der sich der Mensch den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.
Michelangelo Antonioni
- Das Echteste an jedem Menschen sind seine Fehler.
Aristoleles (384 - 322 v.Chr.
- Das Denken für sich allein bewegt nichts, sondern nur das auf einen Zweck gerichtete und praktische Denken.
- Ein guter Mensch ist nicht immer ein guter Bürger.
- Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Hans Arndt
- Der Mensch ist am phantasievollsten in seiner Rechtfertigung.
Ernst-Moritz Arndt (1769 - 1860)
- Eine freie Nation kann einen Befreier haben, eine unterjochte bekommt nur einen anderen Unterdrücker.
Marc Aurel
- Es wäre dumm sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.
Ingeborg Bachmann
- Das ganze Leben ist ein Versuch, es zu behalten.
Francis Bacon
- Ein kluger Mann schafft sich mehr Gelegenheiten, als er vorfindet.
- Der Ruhm ist wie ein Fluß, der leichte und aufgedunsene Dinge hochspült und schwere und feste Dinge untergehen läßt.
Walter Bagehot
- Der größte Genuß im Leben ist, das zu tun, von dem die Leute sagen, dass du es nicht tun kannst.
Honoré de Balzac (1799 - 1850)
- Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.
Peter Bamm
- Das Spiel ist das einzige, was Männer wirklich ernst nehmen. Deshalb sind Spielregeln älter als alle Gesetze der Welt.
Jean-Paul Belmondo
- Einen Film auf der Mattscheibe zu sehen, das ist etwa so, als würde man einen van Gogh auf einer Briefmarke betrachten.
Bärbel Bohley
Nils Bohr
- Der Sinn des Lebens besteht darin, dass es keinen Sinn hat zu sagen, dass das Leben keinen Sinn hat.
Napoleon I. Bonaparte
- Ein Thron ist ein mit Samt garniertes Brett.
Charles Boudelaire
- Genie ist die wiedergefundene Kindheit.
Willy Brandt
- Arbeit ist der Umweg zu allen Genüssen.
Bertolt Brecht
- Ändere die Welt, sie braucht es - wirklicher Fortschritt ist nicht Fortgeschrittensein, sondern Fortschreiten.
- Ich sehe das Neue nahen - es ist das Alte.
- Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.
André Brie
- Die Wahrheit lügt in der Mitte.
- Am Anfang war das letzte Wort.
- Wissensdurst läßt sich nicht stillen. Er nimmt mit dem Wissen zu.
- Das Sein bestimmt das Bewußtsein, aber das Bewußtsein bestimmt das Werden.
- Was lange gärt, wird Wut.
- Mehret die Anfänge.
Benjamin Britten
- Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.
Wieslaw Brudzinski
- Ein Humanist liebt alle Menschen - mit Ausnahme derjenigen, die ihm begegnet sind.
Pearl S. Buck
- Die Begeisterung ist das tägliche Brot der Jugend. Die Skepis ist der tägliche Wein des Alters.
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
- Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
- Das Gute, das steht fest, ist stets das Böse, das man lässt.
William H. Calvin
Albert Camus
- Die Verzweifelung besteht darin, nicht zu wissen, warum man kämpft, und doch kämpfen zu müssen.
- Gerechtigkeit ohne Gnade ist nicht viel mehr als Unmenschlichkeit.
Sylva Carmen
- Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.
Paul Cézanne
- Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur.
G. K. Chesteron
- Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten.
Maurice Chevallier
- Erinnerungen sind wie viele Konserven, ein bißchen schön gefärbt und deshalb nicht ganz unschädlich.
Chin. Sprichwort
- Alle Menschen sind klug; die einen vorher, die anderen nachher.
- Das beste Tischgespräch ist das Schweigen schwelgender Gäste.
Winston Churchill
- Abrüstung mit Frieden zu vermengen ist ein schwerer Fehler.
- Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf - zu lesen.
- Es ist uns zivilisierten Menschen zwar gelungen, das Raubtier in uns auszuschalten, nicht jedoch den Esel.
Matthias Claudius (1740 - 1815)
- Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.
Georges Clemenceau
- Eine Regierung soll ihre Sünden gleich am Anfang begehen, dann bleibt genung Zeit für Reue.
Jean Cocteau
- Die Zukunft gehört niemanden. Es gibt keine Vorläufer, es existierien nur Nachzügler.
- Ein halbleeres Glas Wein ist zwar zugleich ein halbvolles, aber eine halbe Lüge mitnichten eine halbe Wahrheit.
Colette
- Eine Frau, die glaubt intelligent zu sein, beansprucht die gleichen Rechte wie ein Mann. Eine Frau, die intelligent ist, verzichtet darauf.
Jacques Yves Cousteau
- Das Übel kommt nicht von der Technik, sondern von denen, die sie mißbrauchen - mutwillig oder auch nur fahrlässig.
Le Rond d'Alembert
- Die Mathematik ist ein Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf, um uns in diesem Jammertal zu trösten und zu unterhalten.
Salvador Dali
- Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, dass man nicht dazugehört.
Dante Alighieri
- Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.
Michel Debré
- Die Einsetzung einer Kommission ist meistens das stillschweigende Eingeständnis, dass ein Problem nicht zu lösen ist.
Catherine Deneuve
- Ein Flirt ist wie eine Tablette: Niemand kann die Nebenwirkung genau vorraussagen.
Benjamin Disraeli
- Der Mensch ist nicht ein Werk der Umstände, sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.
Dostojewski
- Alle sind schuld an allem.
Alexandre Dumas (1824 - 1895)
- Das Leben ist bezaubernd, man muss es nur durch die richtige Brille sehen.
William James Durant
- Das Schreiben ist bekanntlich nach den Reden die zweitbeste Methode zur Herstellung von Mißverständnissen unter Menschen.
Friedfich Dürrenmatt
- Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten .
Albert Einstein (1879 - 1955)
- Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Friedrich Engels (1820 - 1895)
- Die Tradition ist eine große hemmende Kraft, sie ist die Trägkeitskraft der Geschichte.
William Faulkner
- Auf die bösen Menschen ist Verlaß. Sie ändern sich nicht.
- Die Menschen sind heutzutage nicht schlechter, als sie früher waren. Nur die Berichterstattung über ihre Taten ist gründlicher geworden.
Ludwig Feuerbach
- Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.
Werner Finck
- Früher sind die Menschen für die Freiheit auf die Barrikaden gestiegen. Jetzt tuen sie es für die Freiheit.
Joschka Fischer
- Wer keine Ahnung hat, hat auch keine Meinung.
Gustave Flaubert (1821 - 1880)
- Die Dummheit ist etwas Unumstößliches. Nichts geht gegen sie an, ohne an ihr zu zerschellen.
Bernard Fontenelle
- Der Philosoph ist ein Mensch, der nicht glauben will, was er sieht, weil er zu sehr damit beschäftigt ist, darüber nachzudenken, was er nicht sieht.
Henry Ford
- Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um Probleme herumzureden, als sie anzupacken.
Charles J. Fox
- Beispiel nützt zehnmal mehr als Vorschrift.
Anatole France
- Das Gesetz macht alle auf erhabene Weise gleich: Es verbietet allen Menschen unter Brücken zu schlafen und Brot zu stehlen - den Armen ebenso wie den Reichen.
- Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unvernünftig zu handeln.
Benjamin Franklin
- Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
- Wir müssen zusammenhängen, um nicht zusammen gehängt zu werden.
Französ. Sprichwort
- Das Glück wechselt wie der Mond.
Friedrich der Große
- Es heißt, dass wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.
Christopher Fry
- Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.
Francoise Giroud
- Die Frau wird erst an dem Tag mit dem Mann wirklich gleichberechtigt sein, wenn man auf einen bedeutenden Posten eine inkompetente Frau beruft.
Heiner Geißler
- Wissen ist Macht, Unwissen ist Ohnmacht.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
- Das erste und das letzte, was vom Genie gefordert wird, ist Wahrheitsliebe.
- Das Unzulängliche ist produktiv.
- Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.
- Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuß und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.
- Wir wollen einander nicht aufs ewige Leben vertrösten. Hier noch müssen wir glücklich sein.
- Denken ist schöner als Wissen, aber nicht als Anschauen.
- Ich hasse alle Pfuscherei wie die Sünde, besonders aber die Pfuscherei in Staatsangelegenheiten, woraus für Tausende und Millionen nichts als Unheil hervorgeht.
- Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.
Sigmund Graff
- Die Diktatur gleicht einer Dampframme, die Demokratie einer Wanderdüne.
Günther Grass
- Der Schriftsteller ist jemand, dessen Intelligenz nicht groß genug ist, um mit dem Schreiben aufhören zu können.
Graham Greene
- Die meisten Menschen beichten am liebsten die Sünden anderer Leute.
Johannes Gross (1932 - 1999)
- Politiker zu kaufen ist altmodisch; in der modernen Demokratie kauft man Wähler.
Giovanni Guareschi
- Die Welt ist voll von Leuten, die Wasser predigen und Wein trinken.
David Ben Gurion
- Die Frauen sind die Kamele, mit deren Hilfe die Männer, die Wüste des Lebens durchqueren.
Heinz Haber
- Die Naturwissenschaft gleicht einem gewaltigen Kreuzworträstel, dessen Reihen und Spalten schneller wachsen, als sie gelöst werden können.
J. B. S. Haldane
- Das Universum ist nicht nur sonderbarer, als wir vermuten - es ist sonderbarer, als wir überhaupt vermuten können.
Knut Hamsun
- Das Genie ist ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt.
Ernst R. Hauschka
- Es scheint zum Wesen des Mensch zu gehören, dass er sich seine Grenzen nicht eingestehen will.
Edward Heath
- Angeschlagene Politiker sind wie angeschlagene Boxer; doppelt gefährlich.
- Es ist anatomisch schwierig und immer ein wenig lächerlich, sich gratulierend auf die Schulter zu schlagen.
Hegel (1770 - 1831)
- Ein geflickter Strumpf besser als ein zerrissener; nicht so das Selbstbewußtsein.
- Jede neue Wahrheit wird als Ketzer geboren und stirbt als Vorurteil.
Heinrich Heine (1797 - 1856)
- Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.
- Es gibt nichts stilleres als eine geladene Kanone.
- Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.
Werner Heisenberg
- Es ist immer sehr schwierig, über den Wert politischer Ziele zu urteilen, wenn deren Erreichung noch in weiter Ferne liegt. Ich glaube daher, dass man eine politische Bewegung nie nach seinen Zielen beurteilen darf, die sie laut verkündet und vielleicht auch wirklich anstrebt, sondern nur nach den Mitteln, die sie zu ihrer Verwirklichung einsetzt.
André Heller
- Der Wiener Dialekt ist die reichste und wichtigste Fremdsprache, die es im Deutschen gibt.
Helvetius
- Jede geistreiche Redewendung zeugt sowohl von Geist als von Mangel an Gefühlen.
Ernest Hemmingway
- Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
Dr. Gerhard Hennig
- Es wäre gut, wenn die Frommen etwas netter und die Netten etwas frommer wären.
Hartmut von Hentig
- dass ein Regierungschef einem Kabinettsmitglied, dass eine Partei einem Delegierten, dass ein Verein seinem Vorsitzenden das volle Vertrauen ausspricht, geschieht in der Regel nur dann, wenn die Beziehung angeschlagen, ja mit anderen Mitteln als der öffentlichen Beschwörung nicht mehr zu retten ist.
Wolfgang Herbst
- Ärger ist die Unfähigkeit, Wut in Aktion umzuwandeln.
Thor Heyerdahl
- Die Natur selbst ist wie ein Herd: Wir können das Feuer wiederbeleben, solange noch Glut da ist.
Paul Hörbiger
- Für angenehme Erinnerungen muss man im voraus sorgen.
Elbert Hubbard
- Der Freund ist einer, der alles von dir weiß und der dich trotzdem liebt.
- Eine Maschine kann die Arbeit von fünfzig gewöhnlichen Menschen leisten, aber sie kann nicht einen einzigen außergewöhnlichen Menschen ersetzen.
Victor Hugo
- Nichts auf der Welt ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Friedenseich Hundertwasser
- Die Menschen müssen begreifen, dass sie das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde verwüstet hat.
Aldous Huxley
- Den Fortschritt verdanken die Menschen den Unzufriedenen.
- Die klugen Menschen suchen sich selbst die Erfahrung aus, die sie zu machen wünschen.
- Die wichtigste Lehre der Geschichte ist die, dass die Menschen nicht sehr viel aus der Geschichte lernen.
Eugène Ionesco
- Das Wort verschließt den Gedanken. Es müßte durch das goldene Schweigen gedeckt sein. Aber wir haben leider Inflation.
Ital. Sprichwort
- Das Wenn und Aber sind das Erbteil der Dummen.
- Der Papst ist der einzige Konzernvize, der seinen Chef nie zu sehen bekommt. Nicht einmal bei der Weihnachtsfeier.
William James
- Die Kunst, weise zu sein, ist die Kunst zu wissen, was man übersehen kann.
Karl Jaspers
- Der Krieg ist in wachsendem Umfang kein Kampf mehr, sondern ein Ausrotten durch Technik.
- Der menschliche Verstand ist in der Praxis nicht verläßlich, am wenigsten in größter Not.
Anita Joachim-Daniel
- Dummheit ist nicht wenig wissen. Auch nicht: wenig wissen wollen. Dummheit ist: glauben, genug zu wissen.
Immanuel Kant (1724 - 1804)
- Es könnte sein. dass die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert.
- Wenn die Gerechtigkeit untergeht, hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf Erden leben.
Herbert von Karajan
- Fanatismus ist die hochexplosive Mischung aus Engstirnigkeit und Energie.
Erich Kästner
- Denkt an das 5. Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot.
Danny Kaye
- Es ist ein angenehmes Gefühl der Unabhängigkeit, wenn man einen Bestseller nicht besitzt.
John F. Kennedy
- Der Mensch muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
- Ein gescheiter Mann muss so gescheit sein, Leute anzustellen, die viel gescheiter sind als er.
Egon Erwin Kisch
- Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nichts ist phantasievoller als die Sachlichkeit. Und nichts Sensationelleres gibt es in der Welt als die Zeit, in der man lebt.
Oskar Kokoschka
- Europa ist kein geographischer, sondern ein kultureller Weltteil.
August von Kotzebue
- Beharrlichkeit wird zuweilen mit Eigensinn verwechselt.
Karl Kraus (1874 - 1936)
- Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Mißtrauensvotum gegen den lieben Gott.
Werner Kraus
- Ein Pessimist ist ein Mensch, der das schlimmste erhofft und auf das Beste gefaßt ist.
Georg Kreisler
- Die einzige richtige Einstellung der heutigen Welt ist die eines gepflegten Galgenhumors.
Hans Kudszius
- Angst ist der Preis, den wir für unsere Beweglichkeit zahlen. Pflanzen und Tiere kennen keine Angst.
Günter Kunert
- Reichtum macht asozial. So fangen alle wahren Geschichten an.
Paul de Lagrade
- Behüte uns Gott vor den schlimmsten Menschen, die es gibt, den Korrekten.
Laotse (7. Jh v. Chr.)
- Sein eigenes Unwissen zu erkennen, ist der beste Teil des Wissens.
Gabriel Laub
- Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Götter Blödheit an und für sich schon als Strafe betrachten. Dann kann freilich niemand nicht dafür bestraft werden, dass er seine Strafe verbüßt.
Neil Lawson
- Das Gesetz kann niemanden zwingen, seinen Nächsten zu lieben; aber es kann es schwieriger für ihn machen, seinen Haß Ausdruck zu geben.
Stanislaw Jerzy Lec
- Der Mensch leidet an einer fatalen Spätzündung: Er begreift alles erst in den nächsten Generation
- Früher standen sich die Menschen näher. Es blieb ihnen nichst anderes übrig. Die Schußwaffen trugen nicht zu so weit.
Robert Lembke (1913 - 1989)
- Grundsätzliche Zustimmung ist die höflichste Form der Ablehnung.
- Es gibt Fernsehprogramme, bei denen man seine eingeschlafenen Füße beneidet.
Gotthold Ephraim Lesing (1729 - 1781)
- Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.
Jerry Lewis
- Es gibt sicher viele Gründe für Scheidungen, aber der Hauptgrund ist und bleibt die Hochzeit.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
- Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraussehen.
- Dem großen Genie fällt überall ein: Könnte auch dieses nicht falsch sein?
- Die Menschen sind in ihren Anlagen alle gleich, nur die Verhältnisse machen einen Unterschied.
Abraham Lincoln
- Die Welt hat nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden.
Lore Lorentz
- Die Zeiten waren nie so ernst wie immer.
Konrad Lorenz
- Die Fähigkeit eines Tieres Schaden zu stiften ist proportional zu seiner Intelligenz. Der Mensch hält auch hier die Spitze.
Lotmann
- Der Kampf ums Überleben ist - biologisch wie sozial - ein Kampf um Informationen.
Jeanninne Luczak
- Früher war die Naturwissenschaft ein Mittel zur Abwendung von Naturkatastrophen. Heute zur Anwendung.
Lukian (120 - 180 n.Chr.)
- Das ist seltsam, dass Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben.
Rosa Luxemburg
- Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.
- Geduld ist die Tugend der Revolutionäre.
Harold Macmillan
- Die Vergangenheit sollten wir als Sprungbrett benutzen, nicht als Sofa.
Madonna (geb. 1958
- Es ist reine Zeitverschwendung, etwas Mittelmäßiges zu tun
Heinrich Mann
- Die Bücher von heute sind die Taten von morgen.
Thomas Mann (1875 - 1955)
- Das Bestehende findet selten Befürworter von Geist.
Otto von Manteuffel
- Der Starke weicht einen Schritt zurück.
Ludwig Marcuse
- Besser allein sich langweilen als in Gesellschaft. Man kann ungenierter gähnen.
- Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.
- Die Zeit heilt nicht alles; aber sie rückt vielleicht das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.
Karl Marx (1818 - 1883)
- Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
- Alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen.
Alumed Mohamed-Saleh
- Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern.
Michel Eyquem de Montaigne
- Es ist bezeichnend, dass die politische Beredsamkeit im alten Rom am meisten florierte, als es dem Staat am schlechtesten ging.
Heiner Müller
- Was für die Eliten Geschichte ist, ist für die Massen noch immer Arbeit gewesen.
- So, wie es bleibt, ist es nicht.
Albert Musil
- Alles was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung.
Helmar Nahr
- Das Bruttosozialprodukt ist der neue Tempel. Darin steht das goldene Kalb, genannt Wirtschaftswachstum.
Napoleon Bonarparte
- Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
Ali Shir Nava
- Es gibt keinen größeren Fanatiker als den, der all jene des Fanatismus anklagt, die nicht seine Meinung teilen.
Friedrich Nietzsche (1844 - 1900)
- Durch schlechte Köchinnen, durch vollkommenden Mangel an Vernunft in der Küche, ist die Entwicklung der Menschheit am längsten aufgehalten, am schlimmsten beeinträchtigt worden.
- Ein edler Charakter unterscheidet sich von einem gemeinen dadurch, dass er eine Anzahl Gewohnheiten nicht zur Hand hat.
- Gebildet sein heißt: Sich nicht merken lassen, wie schlecht man ist.
Eric Ode
- Die Kunst einem anderen das zu sagen, was er von sich glaubt, nennt man Schmeichelei.
José Ortega y Gasset
- Die meisten Menschen haben keine Meinung; sie muss durch Druck von außen in sie hineingepreßt werden.
John Osborne
- Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.
Max Pallenberg
- Das Weinen ist dem Menschen angeboren, aber das Lachen will gelernt sein.
Parkinson
- Dass man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften lächerlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der Demokratie.
Blaise Pascal (1623 - 1662)
- Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
- Die letzte Schlußfolgerung der Vernunft ist, dass sie einsieht, dass es eine Unzahl von Dingen gibt, die ihr Fassungsvermögen übersteigen. Sie ist nur schwach, wenn sie nicht zu dieser Einsicht gelangt.
- Alles Unglück in der Welt kommt daher, dass man nicht versteht, ruhig in einem Zimmer zu sein.
Jean Paul (1763 - 1825)
- Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden. Man muss sie auch gehen lassen.
- Alles Lehren ist mehr Wärmen als Säen.
- Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
Linus Pauling
- Die Rüstung ist der teuerste Schrott der Welt.
Pestalozzi (1746 - 1827)
- Früher oder später, aber gewiß immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist.
Zarko Petan
- Jeder Anfang ist schwer - besonders der Anfang vom Ende
Pablo Picasso
- Nicht was der Künstler tut, ist wichtig, sondern was er ist.
- Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen lässt.
Rudolf Platte
- Erfolgsmenschen sind leicht zu erkennen: Sie haben blaue Flecken an den Ellenbogen.
Plutarch
- Alle Vergnügungen auf alle Weise genießen zu wollen, ist unvernünftig; alle ganz vermeiden, gefühllos.
- Der Tod ist das Ende aller Dinge des menschlichen Lebens, nur des Aberglaubens nicht.
- Die Teilung der Hand in Finger hat keine Schwächung herbeigeführt, vielmehr ihre Leistungsfähigkeit gesteigert. Ebenso erhöht der Staatsmann, der anderen einen Anteil an der Führung gibt, durch gemeinsame Leistung den Erfolg seiner Tätigkeit.
Henri Poincare
- Es kann keine wissenschaftliche Moral geben, aber es kann eine unmoralische Wissenschaft geben.
Sigismund von Radecki
- Durch die Unterwerfung der Natur wird eigentlich nur der Mensch unterworfen.
Fritz Rau
- Entweder man lebt, oder man schließt sich an das Fernshen an.
Man Ray
- Zu schaffen ist göttlich, zu wiederholen menschlich.
Marcel Reich-Ranicki
- Wer viel weiß, will noch mehr wissen.
Erich Maria Remarque
- Den Charakter eines Menschen erkennt man erst, wenn er Vorgesetzter geworden ist.
Jean Rigeau
- Die Zebrastreifen wurden eingeführt, um die Fußgänger nicht einzeln, sondern massenweise überfahren zu können.
Nicolas Sebastian Roch
- Die meisten Bücher von heute sehen so aus, als wenn sie an einem Tag geschrieben worden wären, und zwar aus den Büchern, die am Tage zuvor gelesen worden sind.
- Die meisten Leser stecken ihre Bücher in die Bibliothek, und die meisten Schriftsteller stecken ihre Bibliothek in ihre Bücher.
Rodin
- Die Menschheit wird erst glücklich sein, wenn alle Menschen Künstlerseelen haben werden, das heißt, wenn allen ihre Arbeit Freude macht.
Salvador de Madariaga y Rojo
- Das ist eines der tragischen Mißverständnisse unserer Zeit: Wir glauben, wenn etwas unzweifelhaft als falsch bewiesen ist, müsse das Gegenteil richtig sein.
Jules Romains
- Der oberste Herrscher der Welt ist das Prestige. Es regiert die Regierungen.
Franklin Roosevelt
- Der Krieg ist eine Seuche. Er kann Staaten und Völker verschlingen, die vom ursprünglichen Schauplatz der Feindseligkeiten weit entfernt sind.
Peter Rosegger (1843 -1918)
- Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
Philip Rosenthal
- Alle menschlichen Wünsche sind legitim. Faul wird es erst, wenn sie falsch erfüllt werden.
Jean-Jacques Rousseau
- Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
- Die Freiheit der Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
Arthur Rubinstein
- Die meisten Menschen machen das Glück zur Bedingung. Aber das Glück findet sich nur ein, wenn man keine Bedingungen stellt.
Jane Russel
- Abnehmen ist ganzfach: Man darf nur Appetit auf Dinge bekommen, die man nicht mag.
Bertrand Russel
- Die Frage heute ist, wie man die Menscheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen.
- Die Menschen, die unglücklich sind, wie auch jene, die schlecht schlafen, sind immer stolz auf ihr Mißgeschick.
- Die Wissenschaftler bemühen sich, das Unmögliche möglich zu machen. Die Politiker bemühen sich oft, das Mögliche unmöglich zu machen.
- Ein Mathematiker weiß nie, wovon er spricht, noch ob das, was er sagt, wahr ist.
Herbert Sandberg
- Rührt euch, sonst werdet ihr weggetreten!
Arthur Schnitzler (1862 - 1931)
- Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860)
- Der Reichtum gleicht dem Seewasser. Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.
Alice Schwarzer
- Frauen sind nicht bessere Menschen als Männer; sie hatten bisher nur nicht so viel Gelegenheit, sich die Hände schmutzig zu machen.
- Ich weiß mehr, als vielen Männern lieb ist.
Schweiz. Sprichwort
- Alter spielt überhaupt keine Rolle, es sei denn, man ist ein Käse.
Haile Selassie I.
- Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der Vorteil aufhört.
Peter Sellers
- Der erste, der sich einen Knoten in die Krawatte knüpfte, tat es um sich etwas zu merken. Was das war wissen wir bis heute nicht.
- Die meisten Menschen halten mich für verrückt. Wenn das alle denken, weiß ich, dass ich normal bin.
Lucius Annaeus Seneca d.j.
- Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.
George Bernhard Shaw (1856 - 1950)
- Der Fotograf ist wie der Kabeljau, der eine Million Eier legt, damit eines reif werden möge.
- Demokratie ist ein Verfahren das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
- Der vernüftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernüftige besteht auf den Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt von unvernünftigen Menschen ab.
- Die Jugend ist etwas wundervolles. Es ist eine wahre Schande, dass man sie an Kinder vergeudet.
- Die Strafe des Lügners ist nicht, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern, dass er niemandem mehr glauben kann.
Vitorio de Sica
- Die Bibel lehrt, unsere Feinde zu lieben, wie unsere Freunde, vermutlich, weil es dieselben sind.
Adam Smith (1723 - 1790)
- Das Problem mit Papiergeld ist, dass es die Minderheit, die mit Geld umgehen kann, belohnt und die Generation, die gearbeitet und gespart hat, zum Narren hält.
Herbert Spencer
- Fortschritt ist nicht ein Unfall, sondern eine Notwendigkeit. Es ist ein Teil der Natur.
John Steinbeck
- Das Streben nach mehr ist eine der größten Gaben des Menschen, die ihn über das Tier emporgehoben hat, das sich mit dem, was es hat, zufriedengibt.
- Die Kultur eines Volkes ist meßbar. Man erkennt sie an der Dicke des Staubes auf den Buchrücken in den öffentlichen Biblotheken.
- Straße der Ölsardinen: Alle die Züge, die wir an Menschen bewundern, Freundlichkeit und Großzügigkeit, Offenheit, Anstand, Verständnis und Mitgefühl, garantieren in unserem System das Scheitern. Und die Eigenschaften, die wir verachten, Härte, Gier, Raffsucht, Gemeinheit, Egoismus und Eigeninteresse, sind die Faktoren des Erfolgs. Aber während ersteren die Bewunderung der Menschen gilt, lieben sie die Erträge der letzteren.
Robert Stevens
- Die Bestimmung unseres Lebens ist nicht der Erfolg, sondern heroisches Versagen.
Stendhal
- Ein Talent, das nicht wächst, verlischt.
Theodor Storm (1817 - 1888)
- Wenn es für unser Leben etwas ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen.
Erwin Strittmatter
- Phantasielosigkeit und Nachahmungstrieb sind amtlich sanktionierte Seuchen.
Studentenspruch
- Arbeit macht Spaß - man kann stundenlang zuschauen.
- Die Weisheit jagt mich, aber ich bin schneller.
- Es gibt viel zu tun, warten wir's ab.
- Der Chirurg kann alles und weiß nichts. Der Internist weiß alles und kann nichts. Der Psychiater weiß nichts und kann nichts. Der Pathologe weiß alles und kann alles, aber es nützt nichts.
Jonathan Swift
- Der Mensch sollte sich niemals genieren einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern.
Carmen Sylva
- Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.
Charles Maurice de Talleyrand
- Die Sprache ist dem Menschen gegeben um seine Gedanken zu verbergen.
Jacques Tati
- Das Militär ist eine Pflanze, die man sorgfältig pflegen muss, damit sie keine Früchte trägt.
Barbara Thalheim
- Ohne Herkunft keine Zukunft
- Ich atme die Welt ein und spucke sie als Lied wieder aus.
Arnold Toynbee
- Eine Nation bleibt solange stark, solange sie sich mit ihren wirklichen Problemen beschäftigt - und sie beginnt ihren Abstieg, wenn sie sich um die Nebensächlichkeiten kümmern kann.
Triolet
- Die Gefühle anderer Menschen, schlechte wie gute, sind schwer zu ertragen.
Anton Tschechow
- Die Universität entwickelt alle Gaben des Menschen, unter anderem die Dummheit.
Kurt Tucholsky
- Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.
- Politik funktioniert so, wie Klein-Fritzchen sich das vorstellt.
- Alle Kriegsherren haben einen gemeinsamen Feind: die Wahrheit.
- Kein Volk ist besser oder schlechter als dein eigenes.
- Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben.
- Wer Krieg im Namen Gottes führt, ist stets des Teufels.
- Es gibt weder gerechte noch heilige Kriege.
- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!
Mark Twain (1835 - 1910)
- Die Hochzeit hat die Entführung nur deshalb abgelöst, weil niemand gern auf Geschenke verzichtet.
- Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen, als ein einziger aufrechter Tadel.
Gerhard Uhlenbruck
- Erfolgreich heißt für die meisten Menschen nicht reich an Erfolg, sondern reich durch Erfolg.
Bodo Uhse
- Ein Schriftsteller ist einer, dem das Schreiben schwerfällt.
Luise Ulrich
- Für eine gute Ehe gibt es einen sehr einfachen Maßstab: Man ist dann glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortfährt.
Miguel de Unamuno
- Die Wissenschaft ist ein Friedhof toter Ideen, selbst wenn aus ihnen Leben wachsen sollte.
Joseph Unger
- Es gibt keine trockene Wissenschaft; es gibt nur trockene Gelehrsamkeit und trockene Gelehrte.
Peter Ustinov (geb. 1921)
- Das Alibi ist wie ein Kredit; wenn man beide nicht braucht, dann hat man sie.
Paul Valéry
- Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.
Leonardo da Vinci
- Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft.
- Der Mensch ist nicht nur, nach Auffassung der Renaissance, das Maß aller Dinge, er ist gleichsam das Modell für den Kosmos.
- Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen.
Rudolf Virchow
- Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernüftig zu handeln.
Helen Vita
- Das Rezept für Gelassenheit ist ganz einfach: Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die nicht zu ändern sind.
Vivekanda
- Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Francois-Marie Arouet Voltaire (1694 - 1778)
- Wir wollen noch einmal feststellen, dass die Philosophie dem Staat noch nie geschadet hat und dass der Fanatismus in Verbindung mit dem Cliquengeist ihm zu allen Zeiten schweren Schaden zugefügt hat.
- Bevor ich mit Ihnen über etwas reden kann, müssen Sie Ihre Ausdrücke definieren.
- Ihre Meinung ist mir zwar widerlich, aber ich werde mich dafür totschlagen lassen, dass Sie sie sagen dürfen.
- Judas hat das Licht der Welt für 30 Silberlinge verraten. Mit diesem Hungerlohn gibt sich die Kirche nicht zufrieden.
Günther Weisenborn
- Ein Mensch ist der, der immer ein wenig mehr Mut hat, als verzweifelt ist.
Grete Weiser
- Beim Klatsch kommt es nicht auf den Kern der Sache an, sondern allein auf die Einzelheiten.
Peter Weiss
- Den Unterlegenen verachten die Götter.
Oscar Wilde (1854 - 1900)
- Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.
- Der Grund, warum es uns solches Vergnügen bereitet, andere Leute zu enträtseln, ist der, dass dadurch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von dem unsrigen abgelenkt wird.
Thornton Wilder
- Die nützlichsten Erfahrungen, die man macht, sind die schlechten.
Tennessee Williams
- An den Kritikern überrascht mich am meisten, wie man in so kurzer Zeit eine Kritik schreiben kann über ein Stück, das so lange zu seiner Entstehung braucht.
Harold Wilon
- Antiquitäten sind das einzige Feld, auf dem das Gestern noch Zukunft hat.
Winawer
- Jeder hat seine eigene Sicht, aber nicht jeder sieht etwas.
Christa Wolf
- Älterwerden heißt: alles geschieht, was du niemals für möglich gehalten hättest...
Sir Henry Wotton
- Ein Botschafter ist ein ehrenwerter Mann, der ins Ausland geschickt wird, um zum Besten seines Landes zu lügen.
Rosalyn Yalow
- Die Welt kann es sich nicht leisten, die Talente der Hälfte der Bevölkerung zu verschwenden, wenn die vielen Probleme gelöst werden sollen.
Zarathustra
- Bist du in Zweifel, ob eine Tat gut oder böse ist, so unterlaß sie!
Emil Zola (1840 - 1902)
- Kunst ist ein Winkel der Natur durch ein Temperament gesehen.
Carl Zuckmayer
- Die Hälfte des Lebens ist Glück, die andere ist Disziplin - und die ist entscheidend, denn ohne Disziplin könnte man mit seinem Glück nichts anfangen.